Ponyhof mit Fundament: Wohnt URBAN baut im Kreativquartier
Mit einer Zeitkapsel und viel Applaus hat die Genossenschaft wohnt URBAN eG den sichtbaren Beginn ihres ersten Bauprojekts im Kreativquartier an der Dachauer Straße gefeiert. Unter dem Titel „Schwere Reiter waren gestern – das Leben ist ein Ponyhof“ entstehen dort 37 Wohnungen im München Modell sowie im konzeptionellen Mietwohnungsbau. Der Name spielt auf das frühere „Schwere Reiter“-Regiment an, das auf dem Areal stationiert war. Heute soll hier gemeinschaftliches, bezahlbares Wohnen entstehen. Die ersten Kellerwände stehen bereits – ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus langen Planungen nun gebaute Realität wird.
Zur Feier des Tages versammelten sich Mitglieder der Genossenschaft, Projektbeteiligte, Nachbarn und zahlreiche Kinder am benachbarten Gebäude der Postgenossenschaft. In einer Aluminiumkiste wurden Briefe, eine aktuelle Tageszeitung, Glückspfennige und weitere Erinnerungsstücke verstaut. Die Zeitkapsel wurde anschließend unter großem Jubel in die vorbereitete Schalung eingelassen und mit den ersten Schaufeln Beton symbolisch in die Zukunft verabschiedet.
Für Vorstand Sebastian Hock war es ein besonderer Moment. Er dankte der Baugruppe für ihr Vertrauen und den Mut, sich auf dieses Abenteuer einzulassen, ebenso für die tatkräftige Unterstützung. Sein Dank galt außerdem den Architekten Dressler, Maierhofer, Rössler, der wagnis für die Projektsteuerung, den Nachbarn für ihre Hilfe bei der Feier sowie den Familien der ehrenamtlichen Vorständinnen Marika Kuschan und Eva Maier und seiner eigenen Familie.
So unbeschwert die Stimmung an diesem Tag war, ganz frei von Sorgen ist das Projekt jedoch nicht. Die endgültige Baugenehmigung steht noch aus. Seit Monaten arbeiten alle Beteiligten mit Hochdruck an den noch offenen Punkten. Die bisherigen Arbeiten erfolgen auf Basis einer Teilbaugenehmigung der LBK – bald aber braucht die Genossenschaft rechtliche Sicherheit, damit aus dem Ponyhof keine Hängepartie wird.