13. Wohnprojekttag 2021 – Ausstellung von Initiativen, Wohnprojekten und Förderern

Immer mehr Menschen und Kommunen setzen auf Wohnprojekte. Diese gemeinschaftlichen Wohnformen schaffen bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt. Nicht nur durch ihr soziales Miteinander bieten sie Mehrwert für ihre Nachbarschaft. Sie sind Vorreiter in ökologischen Konzepten und architektonischen Innovationen. Im Rahmen des 13. Wohnprojekttags stellen wir Initiativen in München und im Umland vor, die gerade erst in Gründung sind und auch Wohnprojekte, die schon seit einigen Jahren neue Maßstäbe für die Ortsentwicklung setzen.

Genossenschaftliches Wohnen bei der wagnis eG

Genossenschaftliches Wohnen bei der wagnis heißt, dass die Bewohner von Anfang an Einfluss darauf haben, was in ihrem Projekt geschieht. Die Wohnenden sind „Mieter im eigenen Haus“, mit lebenslangem Wohnrecht und dauerhaft günstigen Mieten. Und das in ökologisch nachhaltig gebauten Häusern. Alle Projekte öffnen sich der Nachbarschaft, denn neben Wohnungen gibt es Veranstaltungsräume, Gastro-, Gemeinschafts- und Gewerbeflächen. Ganze Dachlandschaften mit Terrassen, Brücken und Gärten stehen allen Bewohnern zur Verfügung. Mittlerweile hat die im Jahr 2000 gegründete Genossenschaft rund 600 Wohnungen in sieben Projekten errichtet, ein achtes ist im Bau, und weitere Projekte sind in Vorbereitung. Zur Website

Link zum ZDF-Film (Beitrag ab Min. 19:00)

Convex_us eG

Die neu gegründete Genossenschaft ist eine Münchner Initiative, die mit dem Ziel gegründet wurde, stark gemeinschaftlich orientierten Wohn- und Lebensraum zu schaffen. Diese Lebensform aus dem (Er)Leben der Initiatoren in einem selbstverwalteten Wohnheim in einen Kontext vielfältiger Hintergründe und Lebensformen zu bringen, war Startpunkt für die Gründung der Genossenschaft.

Im gemeinsamen Wohnen und Leben sollen mit gemeinsamen Flächen und Räumen Synergie-Effekte genutzt und Ressourcen geschont werden und dabei die soziale Interaktion im Vordergrund stehen. Mit der Zusammensetzung der Bewohnerschaft aus verschiedenen Generationen, Hintergründen und Lebensabschnitten, haben die Bewohner:innen die Möglichkeit, in Selbstverwaltung und Partizipation ihr Wohnumfeld selbst zu gestalten und zu entwickeln. Das Wohnprojekt bewirbt sich aktuell auf ein passendes Grundstück für ihr Vorhaben. Zur Website

BR-Film über Convex_us

Nachbarschaftlich Leben für Frauen im Alter e.V.

„Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter e.V.“ ist seit 30 Jahren ein gemeinnütziger Verein der Altenhilfe. Wir treten ein für die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer allein lebender Frauen und für den Abbau der Altersarmut. Diese Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge leisten wir in ehrenamtlicher Arbeit und mit Förderung durch die Kommune und den Staat.

Wir gründen Wohngruppen als sorgende Hausgemeinschaften und betreuen sie danach. Jede Frau hat ihre eigene Wohnung, darüber hinaus gibt es für alle Gemeinschaftsräume zum Feiern, Reden, Karten spielen etc. Zur Website

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Cohaus-Schlehdorf

Initiiert durch die WOGENO München, Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen, entsteht seit 2018 im Cohaus Kloster Schlehdorf eine Gemeinschaft der besonderen Art. Uns alle verbindet die Idee eines erfüllten Lebens an einem geschützten Ort zum Wohnen, Lernen und Arbeiten unter einem Dach. Gemeinsam sind wir Teil der Dorfgemeinschaft Schlehdorf und tragen in enger Verbundenheit mit der Nachbarschaft zur Gestaltung der Ortsmitte bei. Mehr unter: www.cohaus-schlehdorf.de/unser-selbstverstaendnis/.

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Maro Genossenschaft

Wir sind die Genossenschaft die sich für Mehrgenerationen Wohnen und Nachbarschaftliches Miteinander einsetzt. Dafür bauen wir Häuser und begleiten das zusammenwachsen der Mietergemeinschaft.
Wir sind die Genossenschaft, die sich für würdiges Leben an Demenz erkrankter Menschen und für selbstbestimmtes Leben pflegebedürftigter Menschen engagiert. Dafür bauen und begleiten wir ambulant betreute Demenz- und Pflege-Wohngemeinschaften.

Wir sind die Genossenschaft, die nachhaltig und wertschöpfend arbeitet. Bei der Bauweise, der Finanzierung, den Dividenden. Bei der Frage nach Mobilität, in Belangen der Stromerzeugung, durch einkommensgerechte Wohnungsverteilung. Beim Umgang mit unseren Mitarbeitern. Für das Miteinander.
Wir sind die Genossenschaft, die gemeinsam mit ihren Mitgliedern zukunftsorientiertes und wertvolles Bauen und Wohnen befördert.
– Eben Miteinander aber richtig organisiert. Website

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Baugemeinschaft „gemeinsam größer II“

Die Baugemeinschaft „gemeinsam größer II“ am Prinz-Eugen-Park in Oberföhring hatte 2017 im Bereich der „Ökologischen Mustersiedlung“ den Zuschlag für das Grundstück WA 15 Ost mit rund 5000 Quadratmetern Geschossfläche erhalten. Es entstanden hier 39 kompakte Wohnungen, aufgeteilt in zwei viergeschossige Punkthäuser und zwei- bis dreigeschossige Hofhäuser, die über einen geschwungenen Laubengang erschlossen werden. Das Konzept umfasst viele gemeinschaftlich genutzte Flächen, darunter einen großen Aktionsraum im Erdgeschoss, ein Gästeappartement, ein Musikzimmer, einen Toberaum, eine Fahrradwerkstatt sowie eine Grabelandschaft und Dachterrassen im Freibereich. Ausgenommen der Tiefgarage wurde die gesamte Konstruktion aus Holz als KfW Effizienzhaus 55 errichtet.

Bauherr: Baugemeinschaft „gemeinsam größer II“ am Prinz-Eugen-Park
agmm-architekten.de in Lph. 1-2 Arge mit Walter Hable Architekten

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Mietergemeinschaft ALIA im Bauverein "München-Haidhausen eG"

Wer sind wir? Wir sind ein Gruppe von 12 Personen zwischen 65 und 75 Jahren, die beschlossen haben, dem Prozess des Alterns offen, gut vorbereitet und gemeinsam entgegenzutreten. Wir sind 5 Ehepaare und 2 Einzelpersonen, kennen uns seit Jahrzehnten und sind freundschaftlich verbunden. In unserem bisherigen Wohnviertel Haidhausen waren wir sozial, kulturell und politisch engagiert. Bisher wohnte ein Großteil unserer Gruppe in familiengerechten Altbauwohnungen (10 Personen in Haidhausen, 2 im Lehel), die wir mit unseren Kindern bezogen hatten. Angemessen sind für unsere altersgerechten Bedürfnisse kleinere Wohnungen mit Aufzug. Da ein Wohnungswechsel auf dem freien Wohnungsmarkt für jeden von uns bedeutet hätte für kleinere Wohnungen höhere Mieten zu zahlen als für die bisherige Wohnung suchten wir als Gruppe einen Ausweg aus diesem Dilemma.

Die Gründung von ALIA hatte für uns neben der persönlichen Interessen und Vorstellungen, wie wir im Alter wohnen wollen auch einen wohnungs- und gesellschaftspolitischen Aspekt:
- Wohnraum bedarfsgerecht anbieten, d.h. große Wohnungen sollen Familien mit Kindern zur Verfügung stehen
- Verwirklichung von Modellen des selbstorganisierten und -bestimmten Lebens im Alter.

Artikel in der Schrot&Korn (29.08.2021)

Paradieschen Hausprojekt

Wir sind eine Gruppe, die ein Gemeinschaftswohnprojekt in Augsburg realisieren möchte. Wir möchten mit unserem Projekt in Augsburg Wohnraum schaffen, der uns und allen Generationen an Nachmieter*innen langfristig bezahlbare Mieten und ein hierarchiefreies Zusammenleben ermöglicht. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir uns dem Solidarverbund des Mietshäuser Syndikats anschließen. Unsere nächste große Herausforderung besteht nun darin, ein geeignetes leerstehendes Haus zu finden und zu kaufen, oder auf einem freien Grundstück zu bauen. Wir wollen sowohl in getrennten Wohneinheiten als auch in Wohngemeinschaften leben können und darüber hinaus Gemeinschaftsräume nutzen. Zur Website

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KWW Kunst WohnWerke eG 

Dauerhaft Bezahlbare genossenschaftliche Räume für Kunst und Kultur
Kulturschaffende: Künstler*innen, Architekt*innen und Musiker gründeten im Jahr 2007 die Genossenschaft KunstWohnWerke München eG (KWW). Ziel der KunstWohnWerke ist es, Orte in der Stadt zu schaffen, an denen Künstler*innen und Kreative dauerhaft miteinander arbeiten und leben können. Statt zeitlich begrenzter Zwischennutzungen werden langfristige Perspektiven entwickelt. Die Finanzierung erfolgt durch eigene Mittel (Genossenschaftsanteile der Mitglieder), Bankdarlehen und zinsgünstiges Fremdkapital.

Das erste realisierte Projekt ist das streitfeld, Streitfeldstraße 33, 81673 München, Sanierung im Bestand und  ausgezeichnet mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2012

  • Genossenschaft = Spielraum und Sicherheit
  • dauerhafte Sicherung vor Spekulation und Umwandlung
  • selbstverwaltete Nutzung durch die Mitglieder
  • lebenslanges Nutzungs- bzw. Wohnrecht
  • dauerhaft günstige Mieten
  • persönliche Gestaltungsmöglichkeiten

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WOGENAU eG

WOGENAU eG ist eine Wohnbaugenossenschaft in Augsburg, die an die historische und hundertjährige Tradition der Bestandsgenossenschaften
der Stadt anknüpft. Die Genossenschaft versteht sich als Teil der gegenwärtigen Wohnungsbewegung für gemeinschafltiches Bauen, gründete sich in 2019 – auch aus einer wohnungspolitischen Motivation heraus. Die Genossenschaft richtet sich an jung und alt, an Familien und Alleinstehende jeglicher Generation und Herkunft.

Das erste geplante Bauprojekt im Sheridan-Park soll über Wohnungen und verschiedene Gemeinschaftsbereiche und Gewerberäume umfassen. Die Mitglieder sind zugleich Anteilseigner und Mieter im eigenen Haus. Dadurch bleiben die Mieten stabil, bezahlbar und sicher. Doch es geht um mehr als Wohnen: das Konzept zielt auf nachhaltiges, ökologisches und qualitätvolles Bauen mit viel Grün sowie auf verschiedene Sharingmodelle von gemeinsam genutzten (Extra-)Räumen von Co-Working-Spaces über Werkstätten bis zu Gästezimmern und Dachterrassen. Die Mitglieder der jungen Genossenschaft bestimmen die inhaltliche Ausrichtung und Schwerpunktsetzung des Wohnprojektes mit und sind am Gestaltungsprozess beteiligt. Zur Website

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Selmair-Hof

Auf einem ehemaligen Bauernhof in einem Dorf im Dachauer Hinterland entsteht ein gemeinschaftliches Wohn- und Lebensprojekt für ca. 15 Haushalte. Das Wohnhaus wird saniert, die Wirtschaftgebäude sollen überwiegend durch neue Wohngebäude ersetzt werden. Der Hof liegt in S-Bahn-Nähe und ca. 30 km vom Stadtrand München entfernt. Wir suchen Menschen, die mit uns dieses Mehrgenerationen-, Wohn- und Lebens-Projekt mit folgenden Schwerpunkten entwickeln und umsetzten wollen:

  • Genossenschaft oder ähnlich nachhaltige Rechtsform
  • Lebendige und verlässliche Nachbarschaft und Gemeinschaft
  • Gemeinschaftsräume und Gemeinschaftsgarten
  • Flächensparende, ökologische Bauweise
  • Mobilitäts-Sharing

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Baugemeinschaft Team3

Die Baugemeinschaft Team3 hat im Prinz Eugen Park in München 36 Wohneinheiten in Holzbauweise errichtet. Das Zusammenleben in einer lebendigen Nachbarschaft in nachhaltig hergestellten und zu bewirtschaftenden Gebäuden war das Ziel. Der schonende Umgang mit Ressourcen in der Bauphase, wie auch die Reduzierung von Energieverbräuchen und Emissionen im Betrieb gehören ebenso dazu, wie auch das Nachdenken über und das Praktizieren von zukunftsfähiger Mobilität.

Das ökologische Bauen in der ökologischen Muster­siedlung im Prinz Eugen Park beinhaltet ein Mobilitäts­konzept für auto­reduziertes Wohnen mit Mobilitäts­stationen, den Einbau von Nistkästen für Gebäude­brüter und Arten­schutz, minimale Flächen­versiegelung und ein System zur Regenwassernutzung.

Zur Projektwebsite der Architekten

Wohnen für Hilfe

Die Idee ist genial und kommt bei Seniorinnen und Senioren sowie jungen Menschen gleichermaßen gut an.

SeniorInnen haben ein freies Zimmer, das sie aktuell nicht brauchen. Sie freuen sich über Unterstützung bei kleineren Tätigkeiten im Haushalt, im Alltag oder über Gesellschaft. Junge Menschen sind bereit Hilfen im Alltag zu leisten statt Miete zu bezahlen. Sie sind neugierig auf den Austausch mit älteren Menschen und engagieren sich gerne und zuverlässig.

Über Wohnen für Hilfe können ältere Menschen hilfsbereite und nette MitbewohnerInnen finden. Sie erhalten dafür und Hilfen im Alltag wie Einkaufen, Putzen, Gartenarbeiten, Gesellschaft oder gemeinsame Unternehmungen. Die Studierenden oder Auszubildenden profitieren vom günstigen Wohnraum ebenso wie vom sozialen Anschluss in der Stadt.

Zum BR-Film über Wohnen für Hilfe

WohnGUT Olching e.G.

Gemeinsam Wohnen. Gut leben.
WohnGUT Olching ist ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt, mit dem eine nachhaltige Lebensplanung genossenschaftlich umgesetzt werden soll.
Ein achtsames Leben in einer überschaubaren Nachbarschaft mit Menschen unterschiedlicher Biographien und aller Altersstufen ist das Ziel.

Die Bedürfnisse von Menschen verschiedener Lebensabschnitte variieren zwar oft, haben aber auch viele Gemeinsamkeiten. Bauliche Planungen von WohnGUT berücksichtigen beispielsweise Barrierefreiheit für Kinderwägen, Rollstuhl oder Rollator. Die Bauplanung soll eine Anpassung an sich verändernde Lebenssituationen ermöglichen.

In gemeinsam genutzten Einrichtungen wird die Idee von lebendiger Nachbarschaft, Kommunikation, gegenseitigem Helfen, Lernen, Teilen und Feiern umgesetzt. Die Solidargemeinschaft trägt Verantwortung für fairen Umgang miteinander und für den Erhalt des gesamten Wohnbestandes. Gemeinschaftliches Wohnen von Menschen in verschiedenen Lebensphasen begreifen wir als Bereicherung.

Alle Wohnungen in unserem Bauvorhaben sind bereits vergeben. Der Bezug der 32 Wohneinheiten ist im Dezember 2021 geplant.

Unsere Chronik

Alle unter einem Dach

Alle zusammen und fair zueinander, niemanden ausgrenzen und Teilhabe für alle.

Unter dem Dach der Genossenschaft realisieren die Mitglieder gemeinschaftlich ihren Wunsch nach einer guten, sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung zu leistbaren und selbstbestimmten Mieten.

Eingeladen mitzumachen sind kompromissbereite Menschen, die in einer Genossenschaft die Gestaltung ihrer Wohnung und ihres Wohnumfeldes selbst in die Hand nehmen wollen.

Die Grundprinzipien der Genossenschaft sind Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Die Genossenschaft gehört ausschließlich ihren Mitgliedern und ist eine demokratische Unternehmensform. www.raumFAIR.de

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Baugemeinschaft "Der kleine Prinz"

Auf dem ehemaligen Areal der Prinz-Eugen-Kaserne enstanden im Rahmen einer Holzbaumustersiedlung 24 zwei-/dreigeschossige Atrium- und 2 viergeschossige Punkthäuser in Holzbauweise. Das Bauvorhaben wird als Bauherrengemeinschaft mit insgesamt 39 Wohneinheiten, Tiefgarage und Gemeinschaftsräumen realisiert. Die Fassadensprache wird von einer vorvergrauten, vertikalen Holzschalung geprägt, um so der gewählten Konstruktion in Holz Ausdruck zu verleihen.
Dabei bestimmt bei den Punkthäusern eine leicht springende Lochfassade zusammen mit dem aussenliegenden, farblich hinterlegten Sonnenschutz die Erscheinung.
Die Atriumhäuser prägt eine farblich gestaltete Erdgeschosszone, die eine feine Verwandschaft zur Farbgestaltung der Punkthäuser herstellt. Das Bauvorhaben wird in enger Cooperation mit dem westlichen Nachbarn erstellt, um so z.B. durch eine gemeinsame Tiefgaragenzufahrt oder zahlreiche, abgestimmte Gemeinschaftseinrichtungen zu einer Kostenoptimierung beizutragen. www.dresslermayerhoferroessler.de

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Mietshäuser Syndikat München

Selbstorganisiert wohnen – solidarisch wirtschaften!

Das Mietshäuser Syndikat München berät selbstorganisierte Hausprojekte, die sich für das Syndikatsmodell interessieren, beteiligt sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden, hilft mit Know How bei der Projektfinanzierung, initiiert neue Projekte.

Was macht das Mietshäuser Syndikat München?
Als Mietshäuser Syndikats Projekt habt ihr in München Gelegenheit, euch auf städtische Ausschreibungen für genossenschaftliche Flächen zu bewerben und euer Wohnprojekt selber gestalten.

Für alle Gruppen, die ein Hausprojekt im Mietshäuser Syndikat werden wollen und die sich in München als Wohnprojektinitiative des Mietshäuser Syndikats bei der Stadt München bewerben möchten, ist die Vorraussetzung an der Teilnahme, dass sie eine(n) Mietshäuser Syndikats Berater(in) haben und eine fundierte Erstberatung mit der Gruppe stattgefunden hat.

Die Schritte für die Vorstellung und Aufnahme eines neues Hauses im Mietshäuser Syndikat sind in München:
* Erfolgte Erstberatung durch MHS Berater*innen (Koordination über die Regionale MHS Beratung München)
* Gründung eines eingetragenen Hausverein mit Satzung aus dem MHS Handbuch
* Finanzierungsplan zusammen mit MHS Beratung aufstellen (Kostenplan, realistisch abgebildet; Fördermöglichkeiten und Darstellung der späteren Mieten).
* Projektbeschreibung (Identifikation, Konzept, gemeinsame Nutzung der Flächen; grober Plan; Architekturentwurf muss nicht sein; Tonspur reicht)
* Positive Empfehlung durch Mietshäuser Syndikat München, Ligsalzstr. 8, 80339 München

Kontakt
muenchen@syndikat.org
www.syndikatmuenchen.de
www.syndikat.org

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BAUIMPULS e.G.

Wir von Bauimpuls sind der Ansicht, dass die Antworten auf die drängenden Fragen nach dem Leben, Wohnen und Arbeiten nicht in einer Massenproduktion anonymer Wirtschaftsarchitektur liegen kann.
Im Gegenteil: Vor uns liegt ein herausfordernder Umbau von Stadt und Gesellschaft. Architektur ist eine sozialkritische Kunst, die ökologisch, ganzheitlich ressourcenschonend und generationenübergreifend neue Wohnformen hervor bringen kann. Wir fordern ein gemeinschaftliches und zukunftsorientiertes Wohnen, fördern die Eigeninitiative und ein konstruktives Miteinander. Dabei setzen wir auf Partizipation, Inklusion, solidarisches Handeln und auf Schönheit. Mit diesen Werten soll eine zeitgemäße Vision für neue Wohnformen, neue Arbeitsformen und Zusammenleben umgesetzt werden. Website

Link zu unserem Video

Progeno eG

Am 6. März 2015 wurde die Progeno Wohnungsgenossenschaft von zwölf Gründungsmitgliedern gegründet, um in München bezahlbaren und gemeinschaftsorientierten Wohnraum zu schaffen. Die Progeno möchte darüber hinaus auch gemeinschaftliche Initiativen in verschiedenen Bereichen fördern. Dazu wollen wir Menschen aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen sowie unterschiedlichen persönlichen Situationen zusammenbringen. Familien und Einzelstehende, Junge und Alte sowie Menschen aus den verschiedensten Einkommensgruppen sollen in der Progeno unter einem Dach zusammenfinden.

Bei unserem Bauvorhaben in Freiham gibt es noch freie Wohnungen. Eine Übersicht der freien Wohneinheiten finden Sie hier.

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Altersgerecht Wohnen AM UFERTAL

In Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) baut die neu gegründete Genossenschaft 9Bürger eG ein Wohnprojekt für Menschen, die im Alter ihr Leben selbstständig und selbstbestimmt gestalten möchten.
Dafür wurde eine Architektur gewählt, die einerseits genügend privaten Rückzugsraum bietet, aber auch Raum für Nachbarschaft und für gemeinsame Aktivitäten bereit hält.
In diesem Herbst noch beginnt die Baustelle. Aktuell sucht die Genossenschaft noch Bewohner*innen für fünf Wohnungen.

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KoDorf

Mit dem KoDorf schaffen wir Orte, die die Vorteile von Stadt und Land vereinen: Die Ruhe der Natur mit der für unseren heutigen Lebensstil notwendigen Infrastruktur. In einer Gemeinschaft Gleichgesinnter, die dennoch die Vielfalt feiert und die dem Einzelnen genügend Rückzugsräume ermöglicht. KoDörfer bestehen aus einer Ansammlung von kleinen Häusern zur Eigennutzung und großzügigen Gemeinschaftsflächen, darunter ein Coworkingspace, eine Küche mit langer Tafel, Werkstätten und Gästeappartments. Das erste KoDorf entsteht aktuell in Wiesenburg / Mark Brandenburg, eine Zugstunde von Berlin entfernt. 40 Häuser zwischen 25 und 80 qm. Dazu eine Reihe Gemeinschaftsflächen. Das Herzstück des Dorfes bildet ein ehemaliges Sägewerk, künftige Heimat eines großzügigen Coworkingspace. Sehr gerne würden wir auch in Bayern aktiv werden und sind hierfür im Austausch mit Gemeinden im Umland von München.

Förderin: UmweltBank

Die Motivation von Menschen, an einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt teilzunehmen, ist vielfältig. Viele möchten nicht alleine wohnen in einem Einfamilienhaus, sondern suchen bewusst die Gemeinschaft und die Nähe zu anderen Personen in einer Genossenschaft oder in einer Baugemeinschaft. Wohnraum wird bezahlbar, da kein klassischer Bauträger am Projekt mitverdient. Die UmweltBank beurteilt Bauprojekte nicht nur nach ihrer Wirtschaftlichkeit, sondern nach ökologischen und sozialen Kriterien. Je nachhaltiger gebaut wird, desto günstiger wird der Zinssatz.

Seit über 20 Jahren sind wir die führende Bank für Baugemeinschaften und Wohnprojekte in Deutschland. Die UmweltBank hat deutschlandweit bereits über 5.000 Wohneinheiten in über 350 Projekten finanziert.

Zum Videobeitrag

Förderin: Stiftung trias

Grund und Boden ist Gemeingut. Er muss allen Menschen zugänglich sein. Boden, Ökologie und gemeinschaftliches Wohnen sind die Themen der Stiftung. 2002 gegründet und von über 180 Stifterinnen und Stiftern gefördert, kann man sie als fachlich orientierte Bürgerstiftung bezeichnen.

Die Stiftung trias erwirbt und entzieht Grundstücke der Spekulation und führt sie mittels Erbbaurecht dauerhaft einer sozialen und ökologischen Nutzung zu. Damit ermöglicht und sichert sie innovative Projekte des Wohnens und Arbeitens. Erfahren Sie mehr über die Stiftung und die Menschen, mit denen wir uns verbinden, in unserem Film.

Förderin: GLS Bank

Unsere Erfahrung: Wohnen stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar und ist deshalb ein Finanzierungsbereich, in dem die GLS Bank besonders engagiert ist. Als erste sozial-ökologische Bank verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrung und ausgezeichnete Expertise im Bereich der Finanzierung von Wohnprojekten und Baugruppen. Gleichzeitig verstehen wir uns als Netzwerker in der Wohnprojekteszene.

Ihr Vorhaben: Ganz gleich, ob Sie gemeinsam ein Wohnprojekt (zum Beispiel als Genossenschaft oder Verein) auf die Beine stellen möchten, oder nach eigenständigen Finanzierungen für jeden einzelnen Bauherrn in Ihrer Baugruppe suchen, wir beraten Sie gerne. Zur Präsentation

Zum Film