Ackermannbogen

Das Quartier auf dem 40ha großen ehemaligen Bundeswehr-Gelände ist geprägt von einem hohen Grünanteil und unterschiedlichen, neuen Wohnkonzepten. Die Landschaftsarchitektur des angrenzenden Olympiaparks wird durch Hügellandschaft im Neubaugebiet fortgeführt. Im nordwestlich gelegenen Rodelhügel ist ein Wärmespeicher eingebaut, der mit den Solardächern in den umliegenden Häusern in ein solares Nahwärmenetz eingebunden ist. Im Quartier gibt es den gemeinnützigen Anwohnerverein Ackermannbogen e.V., der mit seinem Nachbarschaftbüro mehrere Bewohnertreffs im Quartier bewirtschaftet und darüber hinaus diverse Angebote in Projektgruppen organisiert. Das junge Wohngebiet weist somit schon nach kurzer Zeit ein soziales Netzwerk auf, das dem Quartier einen hohen Wohnwert gibt.

3.01

Beschreibung
Die 27 Eigentumswohnungen des generationsübergreifenden Baugemeinschaftsprojekts wurden 2006 fertiggestellt.

3 Häuser mit 27 Wohnungen
1 Gemeinschaftsraum, Werkraum 
1 Gemeinschaftsgarten mit Gemüsebeeten
1 gemeinsame Tiefgarage

Breitgefächerter Wohnungsmix mit individuell entwickelten Grundrissen. Im gleichen Gebäude wurden auch 12 geförderte Wohnungen über einer Kinderkrippe erstellt.

Website H2R Architekten

3.02

Beschreibung

4 Häuser mit 56 Wohnungen 
2 große Gemeinschaftsgärten nach Ost und West
1 Gemeinschaftsraum für das ganze Viertel
2 Gästeappartments
1 Fahrradwerkstatt und Ladevorrichtung 
1 gemeinsame Tiefgarage

Website

3.03

Beschreibung
Die Anlage war das erste Neubauprojekt der Genossenschaft wagnis. Die vier Häuser mit insgesamt 92 Wohnungen waren 2005 bezugsfertig.

Besonderheiten
Neben einem Gemeinschaftsgarten, einer Gemeinschaftsterrasse und einer Nachbarschaftsbörse finden sich hier auch Büros, ein Backshop, eine Kreativgarage sowie das Café Rigoletto.

Website

3.04

Beschreibung
Das Anliegen mit drei Häusern und 53 Wohnungen wurde 2014 fertig gestellt. Mit Gemeinschafträumen, großem geschützten Innenhof und einem Dachgarten. Hinzu kommen Gewerbeflächen mit einer Praxis, einem Pflegestützpunkt und Büros.

Besonderheiten
Gemeinschaftsräume, Dachgarten mit 2 Gewächshäusern und Hochbeeten, Ruheoase, Apfelhain, Boulderwand, PV-Anlage

Website

3.05

Beschreibung
Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit über 25 Jahren für die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer allein lebender Frauen mit kleiner Rente. Die 8 Mieterinnen hier im Ackermannbogen wohnen in eigenen Wohnungen und können im eigenen Gemeinschaftsraum, der dem Verein gehört, Karten spielen oder Kaffee trinken auf der Terrasse.

3.06

Beschreibung
Der zweite Bauabschnitt im ehemaligen Militärgelände am Ackermannbogen liegt nordwestlich zwischen der großen Wiese und der Ackermannstraße. Hier entstand auch das zweite Projekt der wagnis. Die unmittelbare Nähe zum Olympiagelände stand Pate für den Namen, den die Baugruppe dem Haus gab: Der "Olymp" ist ein lang gestreckter, 5-geschossiger Bau, 45 Wohnungen geben Raum für ca. 100 Menschen, nur wenige Gehminuten entfernt von wagnis1.

Besonderheiten
Solarwärme, Solardächer, Gästeappartment, Mehrzweckraum

Website

3.07

Beschreibung
In diesem Projekt wurden acht 3-geschossige Stadtreihenhäuser auf einem knapp geschnittenen innerstädtischen Grundstück realisiert. Im Sinne einer „strukturierten Partizipation“ haben die künftigen BewohnerInnen ihre individuellen Wohnkonzepte in Workshops anhand von Arbeitsmodellen entwickelt. Die Fassaden wurden hingegen einheitlich gestaltet. Einerseits um ein angemessenes städtisches Erscheinungsbild zu gewährleisten, andererseits um die wirtschaftlichen Vorteile einer Vorfertigung nutzen zu können.

Verantwortliche
www.vallentin-reichmann.de; Fotos: Christoph Theurer

3.08

Beschreibung
Das Wohnhaus ist gedacht für 13 Parteien: 2 Maisonette-Wohnungen und ein 1-Zimmer-Appartment, flankierend je 5 "durchgesteckte" Wohnungen

Besonderheiten
Autofreies Wohnen, begrünter Innenhof, Tiefgarage für Fahrräder

Architekten: Deller & Mühlbauer, Erstbezug: 2015

3.09

Beschreibung

Die neun Reihenhäuser am Ackermannbogen wurden 2006 von neun Familien in Baugemeinschaft realisiert. Es entstanden konstruktiv reduzierte und handwerklich solide Reihenhäuser, die aufgrund ihrer individualisierten Inneren Unikate sind. Allen gemeinsam sind neben dieser Vielfalt ein ökologisch und ökonomisch effizientes Grundkonzept mit KfW40 Passivhausstandard, zentraler Holzpelletheizung, Solaranlage und die Berücksichtigung von baubiologischen Aspekten.

Projektbegleitung: BauZeit
Architektur: Ingo Bucher-Beholz