Umland München

EBE.1

Die Baugemeinschaft Friedenseiche errichtete 2007–2010 fünf freistehende Häuser mit 33 Wohnungen. Ein begrünter Innenhof bildet den Mittelpunkt und dient als Treffpunkt für Jung und Alt. Wohnanlage mit Tiefgarage im Einheimischenmodell der Stadt Ebersberg mit ca. 3800 BGF.

Besonderheiten:
KFW-70 Standard nach EnEV 2007, Gasblockheizkraftwerk, begrünte Dächer, Dachterrassen, Photovoltaik vorgehalten, als Baugemeinschaftmodell
GbR aus 20 Bauherren mit Planungsbeteiligung der Wohnungseigentümer.

Projektleitung: www.buergerbau.de
Architektur: HÜTTNER – BEHRING – HÜTTINGER Architektenwerkgemeinschaft

FS.1

Die Baugemeinschaft Steinpark baute im neu entstandenen Stadtteil in Freising 16 Einheiten mit insgesamt 1.450 qm Wohnfläche. Die vier Wohngebäude wurden 2014 bezogen.

Projektleitung: www.buergerbau.de

FS.2

Die drei Mehrfamilienhäuser des LIO Marzling wurden in Holzbauweise auf einem großzügigen Grundstück mit Obstbäumen und Wiesen erbaut. Die exklusiv ausgestatteten Wohnungen haben 1 bis 5 Zimmer und sind zwischen 31 und 130 Quadratmeter groß. In den drei Dachgeschossen befinden sich zudem jeweils 4 bis 5 exklusive Apartments und ein großer, heller Wohnbereich mit Gemeinschaftsküche. Dort sollen zeitgemäße Wohngemeinschaften für Alleinstehende, Vielreisende oder Freundeskreise entstehen, die sich ein geselliges Zuhause wünschen.

Website: www.lio-marzling.de
Fotos: www.christianschranner.de

FS.3

Beschreibung
Ein privates nichtkommerzielles 50-Plus Projekt für gemeinschaftliches Wohnen in einer überschaubaren Gruppe. Das Haus wurde so umgebaut, dass sechs komplette Wohneinheiten und großzügige Gemeinschaftsbereiche entstanden sind. Die Wohngemeinschaftsanteile werden auf Mietbasis vergeben.

Besonderheiten
50-Plus Projekt, Gemeinschaftsbereiche

Website: http://alter-native-lebens-art.de

LK.1

Die Gemeinde Oberhaching unterstützt die Idee der Demenz-Wohngemeinschaften und stellte dem Projekt für Oberhachinger Bürger ein Grundstück zu sehr günstigen Konditionen bereit. Damit entstand ein weiterer wichtiger Baustein im Angebot für Demenz-Erkrankte, neben der Versorgung zu Hause und der stationären Unterbringung.
Auf dem Grundstück an der Kybergstraße/ Innerer Stockweg entstand so eine Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen mit neun Bewohnern-Plätzen. Die Demenz-Wohngemeinschaft ist Teil des Einheimischen-Modells in der Kybergstraße. Neben der Demenz-Wohngemeinschaft sind in dem Gebäude die Räumlichkeiten der Nachbarschaftshilfe sowie gemeindliche Mietwohnungen untergebracht.

Ein Projekt der Maro-Genossenschaft
Fotos: Tania Schmid

LL.1

Im Zentrum von Windach entstand das Wohnprojekt „Mehrgenerationen-Wohnen Alter Pfarrhof Windach“. Die MARO Genossenschaft sanierte den denkmalgeschützten Pfarrhof und baute 12 barrierefreie, genossenschaftliche Mietwohnungen mit je Wohnung Garten oder Balkon. Die heutigen Bewohner wurden als Gruppe in die Entstehung einbezogen. So wuchs eine lebendige Hausgemeinschaft.
Die Kosten für die Sanierung des Pfarrhofs wurden gründlich recherchiert; die Wirtschaftlichkeit ist durch die städtebaulichen Mittel des Landes Bayern gegeben. Das Grundstück wurde von der Diözese gekauft.

Ein Projekt der Maro-Genossenschaft

Fotos: Tania Schmid

STA.1

In einem städtebaulichen Wettbewerb wurden die Grundlagen für eine verdichtete, autofreie Reihenhausbebauung am Stadtrand von Starnberg gelegt. Die beiden Starnberger Baugemeinschaften "Angerweide" und "Am Wald" errichteten auf dem ehemaligen Sportplatz in zwei Bauabschnitten insgesamt 31 Reihenhäuser. In einer Abfolge von Hauszeilen, Nebenzonen für Gartenhäuschen und Zuwegungen entstanden Räume für ein Gemeinschaftsleben und zum Spielen. Die Häuser werden von Nordosten über Wohnwege erschlossen und öffnen sich zum Garten hin.

Energieversorgung: Erdsonden mit Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung
Kfw Effizienzhaus Standard 70 nach der EnEV 2009
Wärmebrückenfrei mit einem WDVS und 3-scheibenverglasungen mit Holzfenstern

Projektleitung: www.buergerbau.de
Architektur: dresslermayerhoferroessler

STA.2

2015 baute die Baugemeinschaft "Obstbaumwiese" in Tutzing 12 Wohnungen (1800qm GF) auf einer 3.500 Quadratmeter großen Obstwiese. Die Bewohner schätzen die kompakte, ökologische Bauweise mit entsprechend großen Grünflächen, das Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen, eine hervorragende Bauqualität, geringe Heizkosten sowie ein angenehmes großes Platzangebot in allen Wohnräumen.  

Projektleitung und -Steuerung,
Planung und Realisierung: Plan-Z Architekten

Photographie: Florian Hammerich

STA.4

11 Reihenhäuser, 1 Gemeinschaftsraum, Baujahr 1991

Das Bauvorhaben wurde in hohem Maße durch die Mitbestimmung der Bauherren geprägt. Daraus resultieren individuelle Grundrisse sowie unterschiedliche Konstruktionsarten und Baustoffe (überwiegend Holzbau). Der Grundstücksverkauf durch die LH München an die Bauherrengemeinschaft war 1990 an die Errichtung einer „Ökologischen Mustersiedlung“ gebunden.

Voraussetzung hierfür waren u.a. ein hoher Wärmedämmstandard, die Verwendung von Baustoffen mit geringem Primärenergieaufwand und Schadstoffgehalt, die Nutzung der Sonnenenergie für die Brauchwassererwärmung sowie die Verwendung von Niederschlagswasser. Die Begrünung der Dachflächen war eine freiwillige Leistung der Bauherr*innen. Der gemeinsame Obstanger wird durch den Gemeinschaftsraum („umgenutzte“ Garagen) bespielt.

Die gezeigten Fotos zeigen die Siedlung 30 Jahre nach Bezug!

Website H2R Architekten München

TÖL.1

Auf einem brachliegenden Grundstück mit leerstehendem Bauernhof in der Ortsmitte konnte die Gemeinde Münsing ein bezahlbares Wohnquartier für einheimische Bürger*innen entwickeln und das Grundstück an eine Baugemeinschaft veräußern. Die örtliche Baukultur gab die Idee, zwei langgestreckte Satteldächer zu errichten und darunter unterschiedlich große Haus- und Wohneinheiten einzuplanen. Es entstand bezahlbares, selbstgenutztes Wohneigentum mit guten Beziehungen zum Wohnumfeld, sozialer Integration von Jung und Alt, verschiedenen Familiengrößen, kurzen Wegen, gesunden Materialien, einer ästhetisch nachhaltigen Baukultur mit viel Licht und Holz.

Moderne Holzbauarchitektur nach dörflichem Vorbild
Gute Wärmedämmung, Dreifachverglasung
Anschluss an das gemeindliche Nahwärmenetz mit Hackschnitzelheizung

Projektentwicklung, Beteiligungsprozess, Finanzierung und Geschäftsführung vom BauZEIT Netzwerk in Person Theo Peter
BauZEIT Netzwerk -Theo Peter – 82541 Münsing/Starnberger See, Hauserweg 5
Telefon 08177 8657, Mail: info@bauzeit-netzwerk.de.