Neues Förderprogramm der Stadt München für klimaneutrale Gebäude   

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Die Stadt München hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu sein. Zur Umsetzung dieses Ziels hat sie das sogenannte “FKG” – ein Förderprogramm für klimaneutrale Gebäude aufgelegt. Es ersetzt das bestehende FES – Förderprogramm Energie Einsparung.

Im Fokus des Programms stehen energieeffiziente Wohnneubauten und Sanierungen, sowie Beratungsleistungen und der Ausbau von Photovoltaik auf allen Gebäuden. Das Programm tritt in zwei Stufen in Kraft: Ab dem 20.07.2022 werden Förderungen für Sanierungen, Effizienzhäuser und Energieberatung ausgegeben und ab dem 04.10.2022 wird das Programm auf Passivhäuser, Einzelmaßnahmen im Bestand und Photovoltaik ausgeweitet.  

Konkret bedeutet dies:
Effizienzhäuser (EH 40) werden bis zu einer Fläche von 100m² je Wohneinheit mit 240–280 € je m² Wohnfläche bezuschusst. Für eine 100qm-Wohnung gewährt die Stadt also einen Zuschuss von 24.000–28.000€. Für Passivhäuser beträgt die Förderung 260–300€ je m² Wohnfläche.

„Dächer voll machen“ ist das Ziel beim Ausbau der Photovoltaik. Deswegen gibt es hier keine Deckelung in der Förderung. Bezuschusst wird pro kiloWattPeak (kWp) und abhängig vom Datum der Inbetriebnahme der Anlage. Für 1 kWp benötigt man je nach Leistung der Anlage ungefähr 5-6m² Dachfläche. Bis Juni 2023 bekommen Bauherren von Wohngebäuden 300€ je kWp, die Summe dezimiert sich bis Dezember 2026 auf 195€ je kWp.

Interessant sind auch die im Programm enthaltenen Bonusmaßnahmen. Diese umfassen eine energetische Fachplanung und Baubegleitung, sowie eine Passivhauszertifizierung und eine Förderung zum Verbau nachwachsender Rohstoffe (“Nawaros”). Die Förderung der nachwachsenden Rohstoffe beträgt 0,80€ je kg langfristig im Gebäude verbauten “Nawaro” bis 80.000€ je Gebäude. Die energetische Fachplanung und Baubegleitung umfasst für Wohnneubauten 50% der Honorarkosten bis maximal 20.000€ bei einem Mehrfamilienhaus.  

Weitere Informationen hierzu finden auf der Website der LH München.

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