Aktuelle Meldungen zum Thema Wohnprojekte
Aktuelles rund um gemeinwohlorientierte, gemeinschaftliche Wohnprojekte. Mit unserem Newsletter erhalten Sie die aktuellsten Beiträge monatlich zugesandt und bleiben somit auf dem Laufenden.
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In Tübingen entstehen neue Wohnformen: kleiner privat, mehr gemeinsam. Projekte wie „HEck-Pilot“ zeigen, wie Wohnen bezahlbar und sozial wird. Was hier im Hechinger Eck in Tübingen entstanden ist, ist das Ergebnis einer neuen Wohnungspolitik. Die Stadt setzt seit den 90er Jahren darauf, Grundstücke nicht nach Höchstpreis zu vergeben, sondern nach Idee: Wie wird hier gewohnt? Und von wem?
Bezahlbare Wohnungen werden verzweifelt gesucht. Ein Faktor sind die Baukosten. Aber Bauen geht auch günstiger. Ein Beispiel dafür ist das Projekt einer Genossenschaft in München: "Das Große Kleine Haus". Clevere Planung, effiziente Bauweise und ...Bild: Bayerischer Rundfunk 2026
Singles und Familien, Rentner und Menschen mit Beeinträchtigung: 80 Erwachsene und 40 Kinder leben jetzt zusammen in einem Mehrgenerationen-Wohnhaus im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Sie haben sich in einer Genossenschaft organisiert und schaffen so bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Und sie ergänzen einander wie Rudi, der alle technischen Probleme löst, Angelika und Andreas, die ein Theaterprojekt gründen und Stefan, der das Leben in einer Familien-WG ausprobiert.
Das Mehrgenerationenhaus mit gemeinschaftlichen Wohnformen soll langfristig bezahlbaren Mietwohnraum sichern. Über ein Konzeptverfahren erhielt die Gruppe »Görzer128GmbH« 2021 den Zuschlag eines städtischen Grundstücks. Es handelt sich um das erste Neubauprojekt des Mietshäuser Syndikats in München und ist zugleich ein Pilotprojekt der Stadt für die Vergabe von Kleinstgrundstücken für den gemeinschaftsorientierten Wohnungsbau im Erbbaurecht. Der kooperative Planungsprozess wurde von etal. moderiert.
Haben wir wirklich ein Platzproblem oder nur ein Verteilungsproblem? Vom Wohnen auf Garagendächern, fliegenden Generationswechsel mithilfe von Tiny Houses und ein Mietshäuser Syndikatsprojekt, das günstigen Wohnraum in Altötting schafft.
Um die Wohnungsnot für junge Menschen in München ein wenig zu lindern, erprobt man nun in leerstehenden Wohngebäuden das Konzept "Zwischenwohnen". Das Haus gehört eigentlich der Stadt München. Da aber das Geld knapp ist und die städtische Kasse klamm, hat man dort für das Haus derzeit keine Verwendung. Die WG-Bewohner renovieren die Immobilie in Eigenregie und zahlen dafür nur eine geringe Miete.
Mitten in Halle entsteht gemeinschaftlicher, selbstverwalteter Wohnraum: Eine engagierte Gruppe saniert vier leerstehende Häuser und haucht ihnen neues Leben ein. Trotz hoher Kosten und vieler Bauhürden geben sie nicht auf. Mit (privaten) Krediten, Crowdfunding, viel Eigenleistung und echtem Zusammenhalt packen alle mit an – schleppen Bauschutt, helfen einander und übernehmen Verantwortung füreinander. So wächst hier nicht nur Wohnraum, sondern eine lebendige Gemeinschaft.
Dass mitten in Garmisch-Partenkirchen ein neues Wohnviertel entstehen konnte, ist beherztem Protest zu verdanken. Denn eigentlich sollte auf dem zentral gelegenen Areal in einem der bekanntesten Wintersportorte Deutschlands eine Hotelanlage errichtet werden.
Anstelle einer ausschließlich touristischen Nutzung baute 2016 die Baugemeinschaft Garmisch 29 Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Geschosswohnungen in Holzbauweise für ortsansässige Familien. Anbei: kleine Werkstätten, ein Café und 1 Apartment-Hotel mit Platz für Touristen in Bestandsgebäuden.
Die Wohnhäuser gruppieren sich um eine Allmende, in Sichtachse zwischen Kirchturm und der zackig aufragenden Alpenformation des modernen Hotel-Anbaus. Der mäandernde Kiesweg und die üppige Bepflanzung mit einheimischen Gewächsen bildet einen geschützten grünen Anger für die Nachbarschaft. Heute fügt sich „das Quartier“ harmonisch in den Ortskern ein und stellt eine wertvolle Bereicherung für die Stadt dar.
Bezahlbares Wohnen, klimagerechte Gebäude und gut vernetzte Nachbarschaften – das ist die Vision gemeinschaftlicher Wohnprojekte. Seit Jahrzehnten engagieren sich in München zahlreiche Genossenschaften, Baugemeinschaften und Vereine. Miteinander zu bauen, zu wohnen und zu gestalten, braucht Mut und Durchhaltevermögen.
Seit 2014 unterstützt die mitbauzentrale im Auftrag der Landeshauptstadt München Initiativen bei der Verwirklichung solcher Gemeinschaftsprojekte. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens zeigt die mitbauzentrale das Wesen von Wohnprojekten. Sie gibt einen Überblick über Rahmenbedingungen sowie Strukturen, wie Menschen sich erfolgreich organisieren, damit innovative Gebäude und lebendige Quartiere entstehen.