Was gibt's schon?

Quer über das gesamte Münchner Stadtgebiet wurden bereits viele gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte realisiert. Menschen haben sich zusammengetan und Baugemeinschaften, junge Genossenschaften oder Vereine gegründet, um gemeinsam unter einem Dach zu wohnen. Sie leben Partizipation und Teilhabe und engagieren sich für ihr Quartier. Ob sozial, kulturell oder ökologisch. Wohnprojekte finden oft aussergewöhnlich kreative Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen. So schaffen gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch Mehrwert für das Gemeinwohl. Sehen Sie selbst, welche Projekte bereits realisiert wurden und was sie auszeichnet. 

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Ackermannbogen

3.01

Beschreibung
Die 27 Eigentumswohnungen des generationsübergreifenden Baugemeinschaftsprojekts wurden 2006 fertiggestellt.

3 Häuser mit 27 Wohnungen
1 Gemeinschaftsraum, Werkraum 
1 Gemeinschaftsgarten mit Gemüsebeeten
1 gemeinsame Tiefgarage

Breitgefächerter Wohnungsmix mit individuell entwickelten Grundrissen. Im gleichen Gebäude wurden auch 12 geförderte Wohnungen über einer Kinderkrippe erstellt.

3.02

Beschreibung

4 Häuser mit 56 Wohnungen 
2 große Gemeinschaftsgärten nach Ost und West
1 Gemeinschaftsraum für das ganze Viertel
2 Gästeappartments
1 Fahrradwerkstatt und Ladevorrichtung 
1 gemeinsame Tiefgarage

3.03

Beschreibung
Die Anlage war das erste Neubauprojekt der Genossenschaft wagnis. Die vier Häuser mit insgesamt 92 Wohnungen war 2005 bezugsfertig.

Besonderheiten
Neben einem Gemeinschaftsgarten, einer Gemeinschaftsterrasse und einer Nachbarschaftsbörse finden sich hier auch Büros, ein Backshop, eine Kreativgarage sowie das Café Rigoletto.

Website

3.04

Beschreibung
Das Anliegen mit drei Häusern und 53 Wohnungen wurde 2014 fertig gestellt. Mit Gemeinschafträumen, großem geschützten Innenhof und einem Dachgarten. Hinzu kommen Gewerbeflächen mit einer Praxis, einem Pflegestützpunkt und Büros.

Besonderheiten
Gemeinschaftsräume, Dachgarten mit 2 Gewächshäusern und Hochbeeten, Ruheoase, Apfelhain, Boulderwand, PV-Anlage

3.05

Beschreibung
Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit über 25 Jahren für die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer allein lebender Frauen mit kleiner Rente. Die 8 Mieterinnen hier im Ackermannbogen wohnen in eigenen Wohnungen und können im eigenen Gemeinschaftsraum, der dem Verein gehört, Karten spielen oder Kaffee trinken auf der Terrasse.

3.06

Beschreibung
Der zweite Bauabschnitt im ehemaligen Militärgelände am Ackermannbogen liegt nordwestlich zwischen der großen Wiese und der Ackermannstraße. Hier entstand auch das zweite Projekt der wagnis. Die unmittelbare Nähe zum Olympiagelände stand Pate für den Namen, den die Baugruppe dem Haus gab: Der "Olymp" ist ein lang gestreckter, 5-geschossiger Bau, 45 Wohnungen geben Raum für ca. 100 Menschen, nur wenige Gehminuten entfernt von wagnis1.

Besonderheiten
Solarwärme, Solardächer, Gästeappartment, Mehrzweckraum

Website

3.07

Beschreibung
In diesem Projekt wurden acht 3-geschossige Stadtreihenhäuser auf einem knapp geschnittenen innerstädtischen Grundstück realisiert. Im Sinne einer „strukturierten Partizipation“ haben die künftigen BewohnerInnen ihre individuellen Wohnkonzepte in Workshops anhand von Arbeitsmodellen entwickelt. Die Fassaden wurden hingegen einheitlich gestaltet. Einerseits um ein angemessenes städtisches Erscheinungsbild zu gewährleisten, andererseits um die wirtschaftlichen Vorteile einer Vorfertigung nutzen zu können.

Verantwortliche
www.vallentin-reichmann.de; Fotos: Christoph Theurer

3.08

Beschreibung
Das Wohnhaus ist gedacht für 13 Parteien: 2 Maisonette-Wohnungen und ein 1-Zimmer-Appartment, flankierend je 5 "durchgesteckte" Wohnungen

Besonderheiten
Autofreies Wohnen, begrünter Innenhof, Tiefgarage für Fahrräder

Architekten: Deller & Mühlbauer, Erstbezug: 2015

Domagkpark

4.01

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "Schwabing Plus" wurde im Jahr 2016 fertiggestellt. Errichtet wurden zwei Passivhäuser mit 20 Wohnungen – familiengerecht und barrierefrei: Eine Baugemeinschaft. Zwei Häuser. 20 Wohnungen. 20 Bauherren. Gemeinsam in der Großstadt und trotzdem mitten im Grünen. Geleitet, gestaltet und geplant von PLAN-Z ARCHITEKTEN.

4.02

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "gemeinsam größer" GbR ist eine Gruppe mit 26 Bauparteien, die in zwei Häusern ihre neuen Wohnungen errichtet und im Frühjahr 2016 bezogen hat. Es gibt darin auch großzügige Gemeinschaftsflächen, insbesondere der "gemeinsam größer Raum" mit ca. 80 m2, der für die gemeinschaftlichen Aktivitäten der Gruppe und für Gäste genutzt wird. Das Gebäude ist ein sog. "Hybridbau" mit Decken und Wohnungstrennwänden in Stahlbeton und vorfabrizierten Fassadenelementen in Holzrahmenbauweise im KfW 40 Standard gebaut.

Besonderheiten
Gemeinschaftsflächen, "Hybridbau"  Holzrahmenbauweise im KfW 40

4.03

Beschreibung
Mit "wagnisART" sind in fünf mit Brücken verbundenen Passiv-Häusern, 138 Wohnungen und viele Gemeinschafts- und Gewerbeeinrichtungen entstanden, die sich um zwei große Höfe gruppieren. Neben konventionellen Wohnungen gibt es auch eine neue Form von Großhaushalten, die sogenannten Wohncluster, mit individuellen Appartements rund um Gemeinschaftsflächen.

Besonderheiten
Passiv-Häuser, Gemeinschafts- und Gewerbeeinrichtungen, Innenhöfe, Wohncluster mit individuellen Appartements rund um Gemeinschaftsflächen.

4.04

Beschreibung
Das Haus Gertrud-Grunow-Str. 45 wurde von den Genossenschaften WOGENO und FrauenWohnen gemeinsam gebaut und im November 2015 bezogen. Zusammen wohnen hier in über 70 Wohnungen Einzelpersonen, Paare und Familien. Das Haus verfügt über zwei Gemeinschaftsräume mit Küche, Gästeappartements, einem großzügigen Innenhof und einer Dachterrasse.

Besonderheiten
Gemeinschaftsräume mit Küche, Gästeappartements, großzügigen Innenhof, Dachterrasse. 

4.05

Beschreibung
Die "WOGENO München eG" errichtete im südlichen Teil des Domagkparks den Neubau mit Wohnungen, Gewerbeflächen, Gästeappartement und Gemeinschaftseinrichtungen. Auf ca. 7.400 m² Geschossfläche (zzgl. 3 % für Gemeinschaftseinrichtungen) entstanden 74 Wohnungen im geförderten und im freifinanzierten Bereich. Ein Schwerpunkt mit ca. 1/3 der Wohnfläche, lag auf der Schaffung von Wohnraum für junge Menschen (Auszubildende, Studierende, Berufsanfänger). Dem wurde mit Wohngemeinschaften und kleinen Wohnungen Rechnung getragen. Der Bezug erfolgte im Dezember 2015 und am 1. Mai 2016 wurde der Quartiersladen 'DomagKasino’ eröffnet.

Besonderheiten
Wohnungen, Gewerbeflächen, Gästeappartement und Gemeinschaftseinrichtungen, Wohnraum für junge Menschen Quartiersladen.

4.06

Beschreibung
Das Mehrfamilienhaus ist als Punkthaus mit einem zentralen Treppenhaus konzipiert und besitzt 14 Wohnungen sowie einen Gemeinschaftsraum im Dachgeschoss. Im Gestaltungsleitfaden, der den Bebauungsplan ergänzt, waren Loggien anstelle der üblichen Balkone vorgeschrieben. Hintergrund hierfür ist, dass das Gebäude direkt südlich an den Gehweg der Anliegerstraße angrenzt. Diesem Umstand wird ferner dadurch Rechnung getragen, dass das Erdgeschoss und die Freianlagen sowie Gärten als Hochparterre ausgebildet sind.

Architektur: www.vallentin-reichmann.de

4.07

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "Schwabing Nord" hat im Domagkpark eine bunte Mischung von 39 unterschiedlich großen Wohneinheiten für Bewohner aus 18 verschiedenen Nationen verteilt auf 3 Baukörper gebaut. 6 Maisonette Wohnungen in den obersten Geschossen und eine studentische Wohngemeinschaft im EG stellen Besonderheiten im Wohnungsangebot dar. Der Gemeinschaftsraum im EG am Quartiersplatz ist mit knapp 100 m ungewöhnlich groß, kann aber geteilt und getrennt genutzt werden. Er wird durch ein sehr variables Gästeapartment ergänzt. Die Wohngemeinschaft und die Gemeinschaftsräume nutzen geschickt die durch den Bebauungsplan vorgegebenen Höhendifferenzen. Die zurückspringenden Dachgeschosse wurden jeweils in Holzbauweise erstellt.

H2R Architekten München

4.08

Beschreibung
Gute Infrastruktur und die Lage an einem Park mit altem Baumbestand, bieten eine gute Wohnqualität, die auch in die Umgebung ausstrahlt. Insgesamt hat Frauenwohnen am Domagkpark gemeinsam mit der Baugenossenschaft Wogeno 77 Wohnungen um einen Innenhof im südwestlichen Teil des Baugebietes mit diversen Gemeinschaftseinrichtungen erstellt. 
Die Wohnanlage wurde Anfang 2016 bezogen.

Prinz-Eugen-Park

5.01

Informationen:
Die Baugenossenschaft des Post- und Telegrafenpersonals in München und Oberbayern eG hat seit ihrer Gründung vor über 100 Jahren das Ziel, bezahlbaren und geeigneten Wohnraum für die Mitglieder zu schaffen. Mit dem ersten großen Projekt in der Wohnanlage im Prinz-Eugen-Park sind Ende 2019 87 Wohnungen entstanden.

1 bis 5–Zimmerwohnungen mit Gemeinschaftraum ; EOF: 20%, München Modell: 40%, Freifinanziert/KMB: 40%
KfW 55 bzw. KfW 70

www.mietwohnen-eg.de

5.02

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "Prinz Eugen Park" realisierte insgesamt 31 Wohnungen, 15 Etagenwohnungen und 16 Atriumwohnungen. Alle Wohnungen wurden im München Modell Eigentum gefördert. Im Projekt entstand ein großzügiger Gemeinschaftsraum für Veranstaltungen und ein Gästeapartment. Darüber hinaus gibt es eine Mobilstation mit Fahrradwerkstatt, E-Bikes, Lastenräder, Ladestation.

Besonderheiten
Etagen- und Atriumwohnungen, KfW- 40, Fernwärme, Gemeinschaftsraum, Gästeapartment, Mobilitätsstation

5.03

Beschreibung
Die Genossenschaft "Bauverein München-Haidhausen eG" baute auf dem Grundstück 69 Genossenschaftswohnungen in drei Förderprogrammen. Realisiert wurden diese Wohnungen in zwei Baukörpern mit drei, fünf und sieben Geschossen. Es entstanden 1–5 Zimmerwohnungen mit Balkon oder Terrasse und Gartennutzung im Erdgeschoss. Allen Bewohnern steht eine gemeinsame Dachterrasse zur Verfügung, auf der auch selbst Hand angelegt werden kann.
Neben einer Mobilitätsstation für Elektroräder aller Art gibt es Gemeinschaftsräume für unterschiedliche Nutzung und eine Sommerküche. Die Gebäude sind an das Fernwärmenetz der Stadtwerke angeschlossen. Der Energetische Standard ist KFW-Effizienzhaus 55 (EnEV 2009). Die Stromversorgung erfolgt zudem teilweise über eine eigene Photovoltaikanlage als Mieterstrommodell.

Besonderheiten
gemeinsame Dachterrasse, Mobilitätsstation für Elektroräder, Gemeinschaftsräume, Sommerküche
KFW-Effizienzhaus 55 (EnEV 2009), Photovoltaikanlage als Mieterstrommodell.

5.04

Beschreibung
wagnisPARK ist das sechste Projekt der wagnis eG. Es wurde als KfW 40 PLUS-Haus mit 75 Wohnungen gebaut. Wie in den vorherigen Projekten gibt es auch hier Gemeinschaftsräume, Werkstätten und zwei Gästeappartements.
wagnis ist eine junge Genossenschaft. Sie wurde im Jahr 2000 mit 21 Mitgliedern gegründet und verzeichnet im Jahr 2016 bereits über 1.400 Mitglieder. Die Rechtsform Genossenschaft bedeutet Selbst- und Gemeinschaftsorganisation, Mitbestimmung und Selbstverwaltung. Sie ist demokratisch aufgebaut. Jedes Mitglied hat unabhängig von seinen eingezahlten Geschäftsanteilen eine Stimme, das höchste Organ ist die Mitgliederversammlung.

5.05

Beschreibung
Die Progeno Wohnungsgenossenschaft errichtete auf dem Baufeld WA10 Ost 48 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Es ist das erste Bauprojekt der jungen Genossenschaft. Das Baufeld liegt an der Ostseite des Prinz-Eugen-Parks am Ende der Ruth-Drexel-Straße. Es ist eine ruhige Lage, im Osten und Süden direkt an die Parkanlagen mit dem schönen alten Baumbestand angrenzend.
Im Norden des Baufeldes wurden zwei viergeschossige "Stadthäuser" errichtet. In der Mitte des Baufeldes entsteht ein dreigeschossiges "Stadthaus", dessen Erdgeschoss die Gemeinschaftsräume enthält. Den südlichen und östlichen Abschluss bilden zwei dreigeschossige Flügelbauten. Der städtebauliche Entwurf ist das Ergebnis einer Konzeptstudie aus dem Herbst 2015, an dem sich mehrere renommierte Architekturbüros beteiligten, um eine sinnvolle und gemeinschaftsfördernde Architektur für das gesamte Baufeld zu entwickeln. An der Ausgestaltung haben die künftigen Bewohner beratend mitgewirkt.

www.progeno.de

5.06

Beschreibung
Die WOGENO München eG realisierte auf ihrer Fläche 82 Genossenschaftswohnungen und legt dabei besonderes Augenmerk auf nachbarschaftliche Wohnformen auf Basis solidarischer Netzwerke. Die neue Wohnanlage bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern eine gute Nachbarschaft und eine hohe Wohn- und Aufenthaltsqualität. Neben dem differenzierten Wohnungsangebot für unterschiedliche Einkommensgruppen entstanden auch Sonderwohnformen, wie z.B. eine „Clusterwohnung“ für eine 5-köpfige Wohngemeinschaft, sowie „Jokerzimmer“ und „Flexizimmer,“ die zeitlich befristet zur Wohnung dazu gemietet werden können, sowie zwei Gästeapartments. Zum Maria-Nindl-Platz hin wurden Flächen für ein Cafe, ein Fahrradgeschäft, eine Praxis, einige Büroarbeitsplätze, einen QuartierConciergedienst und auch Gemeinschaftsräume orientiert, die den Quartiersplatz beleben.

Besonderheiten
1 ClusterWohnung
Gemeinschaftliche Dachterrasse, Gemeinschaftsräume
KFW 55 Effizienzhaus, Solaranlage

5.07

Beschreibung
Privatleute aus München und Umland bauten hier zusammen: Jüngere und Ältere, mit großen, kleinen und ganz ohne Kinder. Gemeinschaftliches, achtsamen Leben, und nachhaltige Lebensweise unterstützt durch einen hohen Bau- und Ökologiestandard. 36 WE

Besonderheiten
Holzbauweise
16 Wohnungen, Atriumhäuser, 8 Gartenhofwohnungen
KfW-plus, Passivhaus, PV-Anlage
Gemeinschaftshaus am zentralen Dorfplatz, Gemeinschafts-Werkstatt, Gemeinschafts- und Dachgarten, Mobilitätskonzept

5.08

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "BG München GbR" erstellte 3 Häuser und 8 Stadthäuser in Holzbauweise. Außerdem 6 Gemeinschaftsräume, die dem Quartier auch zur Verfügung stehen. Der Holzbau besitzt zwei Gemeinschaftsräume, zwei Gästeappartements und umfasst 45 Wohnungen.

Besonderheiten
Holzbauweise, KfW 55, freifinanziert,  überwiegend Familien, Eingang barrierefrei

5.09

Beschreibung
Die Baugemeinschaft gemeinsam größer hat kostengünstige und kompakte Wohnungen errichtet. Mit familienfreundlichen Grundrissen und mit gemeinschaftlich nutzbaren Räumen und Gärten für gemeinsame Aktivitäten.
Bei "gemeinsam größer" finanziert jeder BewohnerIn einen kleinen Anteil gemeinschaftlich genutzter Fläche und profitiert im Gegenzug vom gemeinsamen Flächengewinn. So stehen im Haus Nutzungen für alle zur Verfügung, die eine einzelne Familie für sich alleine nicht finanzieren könnte.

Besonderheiten
Gemeinschaftsräume für Kinder und Erwachsene, Werkstätten für die Fahrradreparatur, Räume für Gäste und Feste. Die Angebote beinhalten ein mit den Nachbarn entwickeltes Konzept mit vielfältigen Räumen und Gärten für gemeinschaftliche Aktivitäten, die auch mit dem neu gegründeten Konsortium Prinz-Eugen-Park abgestimmt wurden.

Verantwortliche
Vertreten wurde die Baugemeinschaft durch die Conplan Projektberatungs GmbH, geplant wurden die Gebäude von agmm architekten + stadtplaner und Hable Architekten.

 

5.10

Beschreibung
Im ersten Projekt des Bürgerbau Vereins ist ein nachbarschaftliches, selbstbestimmtes Wohnprojekt mit 80 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen in ökologischer Holzbauweise auf dem Gelände des Prinz Eugen Parks entstanden. Die Erfordernissen des Klimaschutzes, der demographischen Entwicklung in Bayern, der Inklusion als Menschenrecht und dem schutzwürdigen Bedürfnis der Mitglieder nach nachhaltig gesichertem Wohnraum in München wird Rechnung getragen.

Besonderheiten
Ökologische Holzbauweise, behindertengerechte Wohnungen und Wohnungen für Betreuungskräfte eines sozialen Trägers, Gemeinschafts-/Veranstaltungsraum, Werkstätten, Musik-Raum, Co-Working-Space
Energiekonzept KFW 40

5.11

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "Der kleine Prinz GbR" baute in der ökologischen Mustersiedlung architektonisch ansprechende und zeitgemäße Wohnungen & Atriumhäuser für Selbstnutzer. Helle Räume, gut durchdachte variable Grundrisse, gemeinschaftlich genutzte Bereiche, sowie die Umsetzung hoher Qualitätsstandards sind einige Merkmale im Objekt. Eine besondere Qualität bietet die zukunftsweisende Holzbauweise. Das Bauvorhaben mit 15 Wohnungen und 24 Atriumhäusern wurde durch das professionelle und erfahrene Projektmanagement der buergerbau AG begleitet.

5.13

Beschreibung
Team hoch 3, in Zusammenschluss von den Baugemeinschaften "Architektur Natur", "Holzbau findet Stadt" und "Wohnen ohne Auto", hat ein Grundstück in der "ökologischen Mustersiedlung" im Prinz-Eugen-Park zugesprochen bekommen. Von den 36 Wohnungen ist ein Teil autofrei. 100% Stellplätzen (=1 pro Wohnung)

Besonderheiten: Holzbau, autoreduziert, nicht autofrei.

Messestadt Riem

2.01

Beschreibung
Die Anlage mit vier Niedrigenergiehäusern und einem Passivhaus wurde 2009 fertiggestellt. Neben 97 Wohnungen finden sich hier ein Café-Restaurant, ein Bewohnertreff, Gemeinschaftsterrassen sowie Gemeinschaftsgärten. Eine Besonderheit sind der gemeinsame Werkraum mit kleiner Schreinerei, der von allen Bewohnern des Quartiers genutzt wird.

2.02

Beschreibung
FrauenWohnen eG schafft Wohnraum nach frauenspezifischen Bedürfnissen. Im Jahr 2006 wurde das 1. Projekt in der Messestadt Riem mit 49 Wohnungen, 1 Gästeappartement und Gemeinschaftsräumen fertiggestellt.

2.03

Beschreibung
Das Wogenohaus in der Caroline-Herschel-Str. 25, ist ein selbstverwaltetes und ökologisches Genossenschaftshaus,
mit 28 Wohnungen und 6 Stellplätzen (einer davon für Gäste). Es besteht seit 2000 mit Bewohnern und Bewohnerinnen von 1 bis über 80 Jahre.

2.04

Beschreibung
Die Baugemeinschaft "WA4 Riem" baute 24 Solarreihenhäuser in zeitloser Ästhetik aus Stahl, Holz und Glas am Landschaftspark in Riem.

Architektur
Bucher-Beholz, Freier Architekt, Ingo Bucher-Beholz, Gaienhofen

Projektbetreuung
BauZEIT Netzwerk

Landschaftsarchitektur
LUZ Landschaftsarchitekten, Heiner Luz, München

2.05

Beschreibung
Autofrei Wohnen 1 ist eine Eigentümergemeinschaft. Es gibt 3 Häuser mit zusammen 14 Wohnungen.
Es waren 3 Stellplätze zu bauen, die nicht ausgenutzt werden. Bezogen wurde das Projekt 1999.

2.06

Beschreibung
Bei Autofrei Wohnen 2 handelt es sich um eine Eigentümergemeinschaft mit 10 Wohnungen. Die Gruppe musste 2 Stellplätze errichten und nahm daher einen Autobesitzer auf. Der Bezug erfolgte 2004.

2.07

Beschreibung
Familienwohnen ist ein Projekt, welches in Wohnungen und Stadthäusern auf mehreren Ebenen entstand. Es herrscht eine gute Nachbarschaft mit anderen Baugemeinschaften. Alle Stadthäuser sind mit Südgärten versehen und zusätzlich geschützten Dachterrassen. Das Kellergeschoss verfügt ebenfalls über Wohnqualität durch Fußbodenheizung. 
Nur 4 min Fußweg zur U-Bahnstation Messestadt-West und zum Einkaufszentrum Riem Arcaden und dem dort liegenden großen Park und Badesee. 
Der Grundriss kann teilweise nach individuellen Ansprüchen angepasst werden.

2.08

Beschreibung
Autofrei Wohnen 4 ist eine Eigentümergemeinschaft mit 14 Wohnungen.
Niemand hat ein Auto. Es musste 1 Stellplatz gebaut, 3 weitere mussten abgelöst werden. Bezug war 2017.

2.09

Beschreibung
Vier Hausgruppen aus Holzbauweise.mit 22 Wohneinheiten im KFW-55 Standard umgeben einen gemeinschaftlichen Gartenhof.
Urbanes und soziales Wohnen mit variablen, multifunktionalen, familiengerechten und flexiblen Grundrissen, Bezug 2017/2018, Fertigstellung 2019. Ausschließlich regionale bzw. einheimische am Bau beteiligte Firmen wurden beauftragt, gemeinschaftliche Entscheidungen während des Bauprozesses hinsichtlich verwendeter Materialien. Verzahnung der privaten Gärten mit den Gemeinschaftsbzw. Öffentlichen Parkflächen. Selbstorganisation Hausverwaltung durch die Bewohner.

Westend

1.01

Beschreibung
Das Haus auf der Theresienhöhe, dem alten Messegelände, ist das dritte Neubauprojekt der WOGENO. Hier wurden 11 dauerhaft preisgünstige Wohnungen geschaffen, die von der Hausgemeinschaft nach sozialen und ökologischen Kriterien selbstverwaltet werden. Dies ist das erste Passivhaus der WOGENO.

1.02

Beschreibung
Am 6.10.2010 beschloss der Stadtrat den Verkauf des Gründerzeit-Hauses an der Ecke Heimeran/Ligsalzstraße an die WOGENO eG. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Im Erdgeschoss befindet sich eine Gaststätte. Die meisten Mietparteien waren zuvor Mitglied der Genossenschaft geworden. Sie hatten sich intensiv um die Übernahme des Hauses durch die WOGENO bemüht. Im März 2011 wurden drei Wohnungen voll saniert, die an WOGENO-Mitglieder vermietet wurden. Es besteht die Möglichkeit, das Dachgeschoss auszubauen. Auch eine energetische Sanierung steht in den nächsten Jahren an.

1.03

Beschreibung
Die Ligsalz8 ist ein Wohnprojekt im Münchner Westend, das sich im Rahmen des Mietshäuser Syndikats selbstverwaltet. Als solches ist es Teil des Netzwerks München, dem Zusammenschluss selbstverwalteter Projekte und Betriebe. Nach einer Renovierungs- und Bauphase ist das Haus in der Ligsalzstr. 8 seit November 2008 vollständig bewohnt. Das Projekt bietet allen BewohnerInnen die reizvolle Möglichkeit, trotz keinem oder beschränktem Eigenkapital ein solches Objekt zu erwerben und es so dem explodierenden Mietmarkt zu entziehen, um langfristig finanzierbare Mieten für alle BewohnerInnen zu garantieren.

Besonderheiten
Aufstockung um 2 Geschosse, große Gemeinschaftsräume, Bewohner-Café mit wechselndem Programm wie Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen für die Nachbarschaft. 
Das bisher einzige Syndikathaus in München.

1.04

Beschreibung
FrauenWohnen eG schafft Wohnraum nach frauenspezifischen Bedürfnissen. Im Jahr 2014 wurde das Ultraniedrig-Energiehaus mit Passivhaus-Standard in der Westendstraße fertiggestellt. Es umfasst 25 Wohnungen, einen Gemeinschaftsraum und mehrere Gästezimmer.

Besonderheiten
Frauen Wohnen, Ultraniedrig-Energiehaus mit Passivhaus-Standard, Gemeinschaftsraum, Gästezimmer.

Neuhausen

A.01

Beschreibung
Die ehemalige Eigentümerin hatte den unbedingten Wunsch ihr Haus an eine Genossenschaft zu übergeben, um den Wohnraum der Mieterinnen und Mieter zu schützen. Im Jahr 2007 wurde das Anwesen an die WOGENO verkauft.

A.02

Beschreibung
Auf dem Grund eines ehemaligen Altenheims haben WOGENO und GEWOFAG ein generationsübergreifendes Wohnprojekt gebaut. Die 126 Wohnungen wurde 2014/2015 bezogen. Alle Wohnungen sind barrierefrei, davon 12 rollstuhlgerecht. Es gibt einen Gemeinschaftsraum und Gästezimmer sowie einen offenen Nachbarschaftstreff. Eine Besonderheit ist das weitgehend autofreie Nahmobilitätskonzept der Hausgemeinschaft.

Besonderheit
barrierefreie Wohnungen, 12 rollstuhlgerechte WE. Gemeinschaftsraum und Gästezimmer, offener Nachbarschaftstreff, weitgehend autofreies Nahmobilitätskonzept

A.03

Beschreibung
Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit über 25 Jahren für die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer allein lebender Frauen mit kleiner Rente. Die Mieterinnen wohnen in eigenen Wohnungen, die jeweils zu Dreiergruppen architektonisch zusammegefasst wurden und einen gemeinsamen Flur benutzen. Dadurch ist der Kontakt zur Kleingruppe gegeben.
Der Verein bietet ein halbes Jahr vor Einzug und ein Jahr nach Einzug moderierte Gesprächsgruppen, um Vertrautheit herzustellen.

A.09

Beschreibung
Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit über 25 Jahren für die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer allein lebender Frauen mit kleiner Rente. Die 8 Mieterinnen hier in Pasing wohnen in eigenen Wohnungen und können einen eigenen Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss mit Terrasse und Garten benutzen.

Besonderheiten
Frauen Wohnen

Alle Anderen

A.05

Beschreibung
Einzelne Wohnungen, Ateliers und Werkstätten.
Die Genossenschaft KunstWohnWerke München eG (KWW) hat die Initiative gestartet, bezahlbaren und nachhaltigen Wohn- und Arbeitsraum für KünstlerInnen und Kulturschaffende in der Großstadt zu ermöglichen. Inzwischen verfügt die KWW über mehr als 100 Mitglieder. Rund 50 dieser Mitglieder haben nunmehr das erste konkrete Projekt streitfeld mit der Zeichnung von Einlagen und vielen Stunden an Eigenarbeit realisiert.

Besonderheiten
Einzelne Wohnungen, Ateliers und Werkstätten.

A.06

Beschreibung
Die Freie Waldorfschule München Südwest e.V. und die WOGENO errichteten ein Gemeinschaftsprojekt mit Schule, Kinderhaus und einem autoreduzierten Mehrgenerationen-Wohnprojekt mit 70 Wohnungen. Darunter eine Jugendwohngemeinschaft und eine WG für Sehbehinderte. Es gibt 2 Gemeinschaftsräume und 2 Gästezimmer. Das Haus wurde 2014/2015 bezogen. Das Energiekonzept umfasst ein BHKW verbunden mit einer PV Anlage.

Besonderheiten
Schule, Kinderhaus und autoreduziertes Mehrgenerationen-Wohnprojekt,  eine Jugendwohngemeinschaft, WG für Sehbehinderte, 2 Gemeinschaftsräume und 2 Gästezimmer,  BHKW verbunden mit einer PV Anlage.

A.07

Beschreibung
Nach dem Erwerb des Hauses durch die WOGENO haben die späteren Bewohner sehr viel Selbsthilfeleistung in die komplette Sanierung des Anwesens eingebracht. Das Haus wurde Agenda 21-Testhaus. Selbstverwaltung der Hausgemeinschaft und Mitwirkung in den genossenschaftlichen Entscheidungsprozessen.

Besonderheiten
Selbsthilfeleistung, Agenda 21-Testhaus

A.08

Beschreibung
Seit knapp acht Jahren gibt es nun in München die Bauwagen-Initiative Stattpark Olga. Auf dem kleinen Wagenplatz finden wöchentlich ein Platzcafé mit Konzerten, Vorträgen und Filmvorführungen, sowie eine öffentliche Fahrradreparier-Werkstatt , Selbsthilfe- Workshops und zahlreiche Angebote für die direkte Nachbarschaft statt. Die Angebote von Olga sind immer kostenlos und somit besonders attraktiv für Leute mit wenig Geld. So finden sich unter den zahlreichen Gästen von Stattpark Olga viele Geflüchtete und sozial Schwache. Mit ihrer selbst angeschafften Veranstaltungstechnik, diversen Gerätschaften, Werkzeugen und ihrem umfangreichen Fuhrpark unterstützt Stattpark Olga regelmäßig andere sozialen Projekte und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco. Meist wird das benötigte Fachwissen und die Arbeitskraft gleich tatkräftig von Bewohnerinnen und Bewohnern von Stattpark Olga mitgeliefert. Immer solidarisch, engagiert und kostenlos!

A.10

Beschreibung
Ein privates nichtkommerzielles 50-Plus Projekt für gemeinschaftliches Wohnen in einer überschaubaren Gruppe. Das Haus wurde so umgebaut, dass sechs komplette Wohneinheiten und großzügige Gemeinschaftsbereiche enstanden sind. Die Wohngemeinschaftsanteile werden auf Mietbasis vergeben.

Besonderheiten
50-Plus Projekt, Gemeinschaftsbereiche

A.12

Beschreibung
Das Vorgängerprojekt auf dem Nachbargrundstück brachte viele Kontakte zu weiteren Interessenten für eine zweite Bauherrengruppe.  Das städtische Grundstück konnte knapp drei Jahre später zu ähnlichen Konditionen erworben werden. Die Standards bezüglich Ökologie und energiesparendem Bauen wurden nochmals angehoben. Alle Häuser wurden durch junge Familien mit derzeit 17 Kindern bezogen. Der Selbstbauanteil war teilweise sehr hoch.

A.13

Beschreibung
Von der ursprünglichen Grundstück suchenden Interessengemeinschaft blieb nur eine Familie übrig, die Anderen kamen während den recht aufreibenden Kaufverhandlungen dazu. Die baurechtliche Situation war durch einen etwas veralteten Bebauungsplan extrem kompliziert, das Projekt stand mehrfach vor dem Scheitern.  Die Käufergemeinschaft hat aber die Probleme immer wieder sehr professionell gelöst und konnte mit dem Risiko umgehen, so musste z.B. das Grundstück gekauft werden, obwohl die Bebaubarkeit mit vier Häusern noch unsicher war.

A.14

Beschreibung
Das Vorgängerprojekt auf dem Nachbargrundstück brachte viele Kontakte zu weiteren Interessenten für eine zweite Bauherrengruppe.  Das städtische Grundstück konnte knapp drei Jahre später zu ähnlichen Konditionen erworben werden. Die Standards bezüglich Ökologie und energiesparendem Bauen wurden nochmals angehoben. Alle Häuser wurden durch junge Familien mit derzeit 17 Kindern bezogen. Der Selbstbauanteil war teilweise sehr hoch.

A.15

Beschreibung
Auf einem wunderschönen großen Grundstück in Obermenzing wurde ein baufälliges 20er-Jahre Wohnhaus abgebrochen, um Platz für die darin wohnenden Senioren und zusätzliche Wohnungen für junge Familien zu schaffen. Baujahr 2008/09

Besonderheiten
Eine baubiologisch hochwertige und energiesparende Bauweise, barrierefrei
Primärenergiebedarf 23,4 kWh/m2a
KfW-Energiesparhaus-40
Gemeinsame Pelletsheizung, solar unterstützt
Blower-Door-Ergenbis 0,52

A.17

Beschreibung
Das Projekt einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft bietet kein autofreies Wohnumfeld, sondern nur kostengünstiges Wohnen wegen ersparter Stellplatzbaukosten.
Unmittelbar vor dem Haus befindet sich der Eingang zur U-Bahn und es gibt Carsharing im Haus: "StadtTeilAuto".Bezug 1996.

Besonderheiten
0,38 ha, innenstadtnah, 75 Dienstwohnungen für städtische Angestellte und Pflegekräfte des Krankenhauses Harlaching, davon 42 WE autofrei

A.19

Beschreibung
Nach langer Planung und Vorbereitung sind am 1. April 2019 10 Frauen in die neuen Wohnungen an der Arnulf-/Georg-Lindau-Straße eingezogen. Die Wohnungen werden durch das München Modell gefördert.
Die Wohngruppe besteht aus 10 interessierten und engagierten Frauen, zwischen 60-70 Jahren aus verschiedenen praktischen Berufen, die sich zum Ziel gesetzt haben ein alternatives, gemeinschaftliches Wohnprojekt zu leben. Innerhalb der Wohngruppe klappt das nachbarschaftliche Zusammenleben ausgezeichnet, gegenseitige Unterstützung und Hilfe hat uns zusammen geschweißt.

Besonderheit
Frauenwohnen

A.20

An den sparsamen Umgang mit Wohnflächen, ressourcenschonende Bauweise, die Nutzung von Sonnenenergie und Brauchwasser, Carsharing sowie gemeinschaftliche Einrichtungen wird in dem auch für die Nachbarschaft offenen Haus ebenso gedacht wie bei den anderen Projekten der WOGENO. Der Leseclub und der wöchentliche Yoga-Abend sind inzwischen zur festen Einrichtung geworden. Seit 2006 arbeitet die Hausgemeinschaft an einem Nachbarschaftsnetzwerk für gegenseitige Hilfe.