Aktuelle Meldungen zum Thema Wohnprojekte
Aktuelles rund um gemeinwohlorientierte, gemeinschaftliche Wohnprojekte. Mit unserem Newsletter erhalten Sie die aktuellsten Beiträge monatlich zugesandt und bleiben somit auf dem Laufenden.
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50.000 Wohnungen sollen in den kommenden sechs Jahren in München entstehen, um den Mietenwahnsinn zu bekämpfen. Kann das gelingen? Wo gibt es noch freie Flächen, die bebaut werden können? Wie viel Wohnraum lässt sich durch die Umwandlung von Bürogebäuden wirklich schaffen? Wer baut eigentlich in München Wohnungen und welche Vorschriften fördern oder behindern den Wohnungsbau? Welche Rolle spielt dabei die Klimaanpassung?
Zu diesen Fragen sprechen:
20.10.2026 von 10:00 bis 16:00
Daheim barrierefrei wohnen – selbstständig leben!
Ein Wohnumfeld mit möglichst wenigen Barrieren bringt viele Vorteile: Es unterstützt Gesundheit und Selbstständigkeit und hilft, langfristig Kosten für Pflege und Unterstützung zu reduzieren. Es ist nie zu früh: vorausschauende Planung schafft Sicherheit, Komfort und Lebensqualität in jedem Lebensalter. Dieser Tag der offenen Tür bietet Ihnen die Gelegenheit, Angebote für ein selbstständiges Leben zu Hause kennenzulernen, aktuelle Themen der Wohnungsanpassung zu entdecken und mit Fachkräften, Netzwerkpartner*innen und Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.
Kompetenzzentrum Barrierefreies WohnenHaus Konrad-Ost, Konrad-Zuse-Platz 8-12, 1. OG
U2 -Messestadt-West Die ausführliche Beschreibung finden Sie unter: www.komz-wohnen.de
13.10.2026 von 13.00 bis 16.15 Uhr mit anschließendem Get-together
Bildungscampus Freiham, Helmut-Schmidt Allee 41, 81248 München
Unter dem Motto „Transformation mit Qualität“ würdigt der Preis für Baukultur der Metropolregion München 2025 bereits realisierte, gemischt genutzte Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren in der Region, die besonderen Vorbildcharakter haben und die polyzentrale Entwicklung stärken. So wie das genossenschaftliche Projekt „wagnisWEST“, welches mit einer Anerkennung ausgezeichnet wurde. Europäische Metropolregion München e.V. und das Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München laden ein. Zum Programm
Bild: Frank Schroth
von Laura Weißmüller
"Es gibt Mittel gegen zu hohe Mieten. Aber nicht Enteignungen."
In ihrem Kommentar plädiert die Autorin dafür, öffentliche Grundstücke künftig nur noch im Erbbaurecht zu vergeben, steigende Bodenpreise durch die Abschöpfung von Wertsteigerungen einzudämmen und Sozialwohnungen dauerhaft in der Sozialbindung zu halten.
SZ-Beitrag von Laura Weißmüller
Gemeinschaftliches Wohnen gewinnt an Bedeutung – doch steigende Kosten, knappe Fördermittel und hohe Anforderungen stellen das Modell auf die Probe. Eine Einordnung. Foto: B. Haberthur. Zum Artikel
Chancen – Möglichkeiten – Finanzierung
Freitag, 23. Oktober 2026, von 16 bis 19 Uhr
Der Online-Infotag unterstützt Eigentümer*innen dabei, individuelle Potenziale im Einfamilienhaus zu erkennen und sinnvoll weiterzuentwickeln, um nachhaltigen, komfortablen und zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen. Expert*innen stellen bauliche Maßnahmen wie barrierefreien Umbau, Modernisierung und Umnutzung vor und präsentieren innovative Wohnmodelle wie Mehrgenerationenwohnen und Hausgemeinschaften. Referent*innen informieren über Chancen, Beratungsangebote, gesetzliche Neuerungen und Fördermöglichkeiten für zusätzliche Wohneinheiten im Einfamilienhaus. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Bauzentrum München mit Mitgliedern der Initiative "Zukunftsfähiges Einfamilienhaus". Die mitbauzentrale moderiert die Veranstaltung.
Die Montag Stiftung Urbane Räume sucht Kommunen, Kirchen, private Eigentümer*innen oder andere Akteur*innen aus der Immobilienpraxis, die ein gemeinwohlorientiertes Konzeptverfahren in einem konkreten Projekt erproben möchten.
Wie wäre es, wenn bei der Vergabe von Grundstücken und Immobilien nicht der höchste Preis entscheidet, sondern die beste Idee für den Ort? Gemeinsam findet sich für Ihr Grundstück oder Ihre Immobilie ein tragfähiges Nutzungskonzept mit langfristiger Perspektive und echtem Mehrwert für den Ort.
Die mitbauzentrale beim Vernetzungstag in Frankfurt
„Der schönste Raum gehört der Gemeinschaft“ – unter diesem Titel stand in diesem Jahr der Vernetzungstag des Netzwerks Frankfurt am 26.09.2026. Die mitbauzentrale war eingeladen, einen Impuls aus München beizusteuern. In Frankfurt werden in den kommenden Jahren neue Baugebiete entwickelt. Ein Stadtratsbeschluss sieht vor, 15 Prozent der Flächen für gemeinschaftliches Wohnen vorzusehen. Eine Situation, die an München vor gut zehn Jahren erinnert: Auch hier stellte sich 2012 die Frage, wie die ambitionierten Ziele für gemeinschaftsorientiertes Wohnen umgesetzt werden können und vor allem: Wer soll diese Projekte entwickeln und bauen?
Der BBSR-Leitfaden zeigt, wie kollaborationsfördernde Elemente aus alternativen Projektabwicklungsformen auf konventionelle Bauprojekte übertragen werden können. Praxisnahe Handlungsempfehlungen unterstützen dabei, die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten frühzeitig und strukturiert zu gestalten.
Um die Vermittlung von Wohnplätzen für Menschen mit geistiger Behinderung zu erleichtern und die trägerübergreifende Zusammenarbeit zu stärken, hat die BeWoBe den Wohnplatz-Finder entwickelt.
Für die Umwandlung von Büroflächen zu Wohnraum hat der Stadtrat nun die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Eigentümer*innen, Projektentwickler und weitere Akteur*innen im Referat für Stadtplanung und Bauordnung beschlossen. Auch genossenschaftliches und junges Wohnen sollen eine Rolle spielen.
In dem viertägigen Kurs des Münchner Bildungswerk erfahren Sie mehr darüber, wie Nachbarschaft funktioniert, bringen Ideen auf den Weg, vernetzen sich miteinander und erfahren von gelungenen Projekten. Anmeldung bis 16. Oktober.
In dem zweitägigen Seminar des FORUM für gemeinschaftliches Wohnen erhalten Sie einen praxisnahen Einstieg in die Welt des gemeinschaftlichen Wohnens und erwerben grundlegendes Wissen zu Projekt- und Gruppenprozessen, möglichen Rechtsformen sowie zur Wirtschaftlichkeit und Finanzplanung.
Im Neubaugebiet Kirschgärten entsteht im Rahmen des öffentlich geförderten Wohnbaus im ersten Quartal 2027 eine Seniorenwohnanlage/Mehrgenerationenwohnen mit insgesamt 95 Wohnungen unterschiedlicher Größe für Jung und Alt, davon stehen 40 Wohnungen für Menschen ab dem 55. Lebensjahr zur Verfügung. Ziel des Projektes ist das Zusammenleben mehrerer Generationen in guter Nachbarschaft unter einem Dach. Initiiert hat das Wohnprojekt das Sozialreferat in Zusammenarbeit mit der Eckpfeiler Immobilien Gruppe.
Weiterlesen … Seniorenwohnanlage/Mehrgenerationenwohnen in den Kirschgärten
Eine neue Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt nicht nur die Rolle und Bedeutung von Genossenschaften für den Wohnungsmarkt auf, sondern diskutiert vor allem, welche Hebel in Bewegung gesetzt werden müssten, damit Wohnungsgenossenschaften strukturell zu einem Anker bezahlbaren Wohnens in Deutschland werden können.
im neuen Stadtteil Freiham Nord im 1. RA (WA 14 West, WA 14 Süd)
Nähe Helmut-Schmidt Allee / Wiesentfelser Str.
Baugrundstück WA 14 Süd: Flurstück Nr. 3741 Gemarkung Aubing-Lochhausen-Langwied
Baurecht: 10.882 Quadratmeter Geschossfläche.
Bewerbungsschluss: Montag, 12.10.2026
Alle Ausschreibungsunterlagen auf der Website der LH München
Ab dem Jahr 2027 gibt es in der Wohnraumförderung für Mietwohnraum sowie für Studierenden- und Azubiwohnraum ein Jahresbauprogramm. Projektträger können sich bei den zuständigen Bewilligungsstellen um eine Aufnahme bewerben:
Bewerbungsende für das Jahresbauprogramm 2027 ist der 15. Oktober 2026.
Das Bewerbungsformular SP ist im Reiter „Formulare“ hinterlegt. Interessenten werden gebeten sich zur weiteren Beratung an die jeweils zuständige Bewilligungsstelle zu wenden.
Alle relevanten Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sich unter: https://www.stmb.bayern.de/wohnen/foerderung/mietwohnungen/index.php.
Am 28. Juli 2026 lud das Referat für Stadtplanung und Bauordnung zur Fachveranstaltung „Münchner Wohnungsbau: Strategien für bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum“ in den PlanTreff ein. Der Fachtag war ein wichtiger erster Schritt, um nach dem Münchner Wohnungsgipfel in den gemeinsamen Dialog und eine konkrete Arbeitsphase einzusteigen. Alle Beteiligten verfolgen im Kern dasselbe Ziel: gute Häuser zu bauen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Weiterlesen … Rückschau: Gemeinsam einfacher und bezahlbarer bauen
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Genossenschaftsrechts beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem eine stärkere Digitalisierung, weniger Schriftformerfordernisse und eine beschleunigte Gründung innerhalb von 20 Werktagen. Zugleich sollen die Kontrolle der Prüfungsverbände gestärkt und unseriöse Genossenschaften besser verhindert werden. Der Entwurf wird nun im Bundestag und Bundesrat beraten.
Am 4. Juli 2026 nutzten zahlreiche Münchnerinnen und Münchner die Gelegenheit, 32 gemeinschaftliche Wohnprojekte in München und der Region zu besichtigen. In Stadtquartieren wie dem Prinz-Eugen-Park, Freiham und Riem zogen die Besucherinnen und Besucher von Projekt zu Projekt, kamen miteinander ins Gespräch und tauschten sich über ihre eigenen Wohnvorstellungen und -pläne aus.
Weiterlesen … Rückschau: Tag der offenen Wohnprojekte in München und im Umland
Zwei Tage voller Inspiration, Austausch und Begegnungen liegen hinter uns. Neun Organisationen im Bereich des gemeinwohlorientierten Wohnens haben sich zum ersten Mal zusammengeschlossen, um am 19. und 20. Juni 2026 das Zusammen Leben Festival im Kunstverein Stuttgart auf die Beine zu stellen. Das Programm wurde von vielen ehrenamtlich engagierten gemeinsam gestaltet. Gemeinsam vereinen die Organisatoren eine enorme Erfahrung, vielfältiges Wissen und ein breites Netzwerk an Experten. Sie brachten ein bunt gemischtes Publikum zusammen, das voneinander lernen, miteinander diskutieren und neue Perspektiven gewinnen konnte.
Weiterlesen … Die mitbauzentrale beim Zusammen Leben Festival
Am 25. Juli feiert der Prinz-Eugen-Park auf dem Maria-Nindl-Platz sein Sommerfest von 14 - 21:30 Uhr. Neben Grußworten von Bürgermeisterin Mona Fuchs und der Eröffnung durch die Baureferentin gibt es Musik, Infostände und ein buntes Programm für jung und alt. Mit der Fertigstellung des Maria-Nindl-Platzes fügt sich nun das letzte Puzzleteil in unser Quartier ein – das Viertel ist jetzt „ganz“.
Im Rahmen des Forschungsprojektes wurde untersucht, wie in Deutschland eine suffiziente Wohnkultur gefördert werden kann, verstanden als bedürfnisorientiertes, generationengerechtes und umweltverträgliches Wohnen. Ausgangspunkt ist das „Wohnraumdilemma“, wonach Einfamilienhäuser nach der Familienphase häufig untergenutzt bleiben, während gleichzeitig Wohnraummangel, Flächenverbrauch und ökologische Belastungen steigen. Ziel der Studie ist es, die Einstellungen von Einfamilienhausbewohnenden, insbesondere in der Nachfamilienphase, zu erfassen. Parallel werden kommunale Handlungsspielräume untersucht, da Kommunen zentrale Akteure und wichtige Treiber einer resilienten und suffizienten Wohnraumpolitik sind.
Unter dem Motto „Wohnen⁺: Mehr als vier Wände – Innovative Services für modernes Mieten“ reichten mehr als 200 Wohnungs- und Immobilienunternehmen aus ganz Deutschland ihre Projekte ein. wagnisWEST ist eines von vier Projekten, das auf dem WohnZukunftsTag des GdW ausgezeichnet wurde. Laut Jury zeigt das Projekt "die Vielfalt, die Wohnprojekte bieten können: Von der Kooperation zweier Genossenschaften über gemeinschaftsbildende Architektur bis zu innovativen Grundrissen und ökologischer Planung und das alles zu einer bezahlbaren Miete.“
Auf der Suche nach einer gemeinwohlorientierten Zukunft für seine Immobilie wandte sich Otto Gugger an die mitbauzentrale münchen. Von dort wurde er an die Stiftung Daheim im Viertel vermittelt – mit einem außergewöhnlichen Ergebnis: Sein rund 3.000 Quadratmeter großes Grundstück in Großhadern soll dauerhaft dem Markt entzogen und für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt gesichert werden. Der 90-jährige Otto Gugger ist nun in einem 15-Minuten-Beitrag des Podcasts der Stiftung "Daheim im Viertel" zu hören.
Am Mittwoch, 10. Juni 2026 um 18 Uhr lädt der PlanTreff der LH München zur Abendveranstaltung „Der Turbo für den Wohnungsbau“ ein. An diesem Abend geht es um die Herausforderung, bezahlbaren Wohnraum im Einklang mit Klima und Ressourcen zu schaffen. Der Bau-Turbo eröffnet hier neue Chancen. Doch Tempo allein reicht nicht. Es braucht praxistaugliche Lösungen, die ökologisch verantwortungsvoll, sozial ausgewogen und zukunftsfähig sind. Foto:©Thilo Härdtlein
Aus leerstehenden Büros, Läden oder anderen Nichtwohngebäuden neuen Wohnraum schaffen: Mit dem neuen KfW-Zuschuss werden ab voraussichtlich Juli 2026 Umbauten zu Wohnzwecken gefördert. Unterstützt werden Projekte von Eigentümer:innen, Kommunen und Wohnungsinitiativen, die neue Wohnungen schaffen und dabei hohe energetische Standards erfüllen.
In Tübingen entstehen neue Wohnformen: kleiner privat, mehr gemeinsam. Projekte wie „HEck-Pilot“ zeigen, wie Wohnen bezahlbar und sozial wird. Was hier im Hechinger Eck in Tübingen entstanden ist, ist das Ergebnis einer neuen Wohnungspolitik. Die Stadt setzt seit den 90er Jahren darauf, Grundstücke nicht nach Höchstpreis zu vergeben, sondern nach Idee: Wie wird hier gewohnt? Und von wem?
Die Stiftung trias hat einen „Solidarfonds für genossenschaftliches Wohnen“ aufgelegt. Ziel ist es, Menschen mit wenig Kapital den Zugang zu genossenschaftlichen Wohnprojekten zu ermöglichen. Denn hohe Pflichtanteile sind oft notwendig, schließen aber viele Interessierte aus. Künftig kann die Stiftung über den Fonds Anteile für finanzschwächere Menschen zeichnen – finanziert durch Zustiftungen. So entsteht zugleich eine Möglichkeit, genossenschaftliche Projekte langfristig sozial inklusiver zu stärken.
Wie möchten wir im Alter leben? Diese Frage brachte Elisabeth Burghart, Petra Herzog und später auch Gabriele Übler zusammen. Gemeinsam wollen sie Einsamkeit im Alter vermeiden und setzen auf gemeinschaftliches Wohnen. Unterstützung für ihre ersten Schritte fanden sie bei der mitbauzentrale münchen.
Bezahlbare Wohnungen werden verzweifelt gesucht. Ein Faktor sind die Baukosten. Aber Bauen geht auch günstiger. Ein Beispiel dafür ist das Projekt einer Genossenschaft in München: "Das Große Kleine Haus". Clevere Planung, effiziente Bauweise und ...Bild: Bayerischer Rundfunk 2026
Am 19.5.26 lud Oberbürgermeister Dominik Krause zum Wohnungsgipfel ein, zu dem sich neben Vertreter:innen von privaten Bauträgern, Genossenschaften und der Münchner Wohnen auch Vertreter:innen aus Stadtpolitik und Verwaltung im großen Sitzungssaal des Münchner Rathaus versammelten. Die Landeshauptstadt München steht vor der Aufgabe, auch unter angespannten finanziellen Rahmenbedingungen wirksame Instrumente für die Schaffung und Sicherung bezahlbaren Wohnraums zu erhalten und weiterzuentwickeln. Austausch, Vermittlung und Vernetzung gewinnt weiter an Relevanz, um gemeinsam zu kreativen Lösungen zu gelangen. Auch für die kommende Stadtratsperiode hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit der Landeshauptstadt München mit der mitbauzentrale als vermittelnde und informierende Beratungs- und Schnittstelle zu Münchner Wohnungsbaugenossenschaften sowie Akteuren aus Fachwelt und Zivilgesellschaft.
Im Laufe des Jahres 2026 finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die die Ansätze, Ziele und Leitprojekte der Leitlinie Freiraum anschaulich erläutern und erfahrbar machen. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen zu weiteren Themen der Grün- und Freiraumplanung in der Stadt.
Singles und Familien, Rentner und Menschen mit Beeinträchtigung: 80 Erwachsene und 40 Kinder leben jetzt zusammen in einem Mehrgenerationen-Wohnhaus im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Sie haben sich in einer Genossenschaft organisiert und schaffen so bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Und sie ergänzen einander wie Rudi, der alle technischen Probleme löst, Angelika und Andreas, die ein Theaterprojekt gründen und Stefan, der das Leben in einer Familien-WG ausprobiert.
Der Arbeitskreis ‚Nachbarschaftsviertel‘ im Gespräch:
Alle Viertel der Stadt, überschaubar eingeteilt, werden so organisiert, dass eine lebendige Nachbarschaft entsteht und Bürger in die Gestaltung ihres Umfelds eingebunden werden. Ein Gespräch des AK ‚Nachbarschaftsviertel‘ im Münchner Forum darüber, wie dieses Ziel erreicht werden kann.
Die Reformbausiedlung Alt-Tempelhof in Berlin vereint viele Ideen, die ein glückliches Leben ausmachen – im eigenen Zuhause und in der Gemeinschaft. Eine Erkundungstour zeigt, warum das Quartier auch heute noch Vorbild für gesundes Wohnen ist.
Ab dem 18. März 2026 lädt die neue Veranstaltungsreihe des BDA München-Oberbayern dazu ein, den Perspektivwechsel beim Entwerfen, Planen und Bauen von Wohngebäudengemeinsam zu diskutieren. Im Austausch zwischen Planenden, Politik, Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, mutigen Investoren sowie ausführenden Unternehmen geht es um neue Formen der Kooperation – weniger regelgetrieben, stärker geprägt von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamem Verständnis.
Im Münchner Kreativquartier entsteht ein Gebäude aus rezyklierten Bauteilen, in dem Wohnen und Arbeiten vereint werden. „Das große kleine Haus“ ist ein Genossenschaftsprojekt in dem ab Sommer 2026 kreativ gearbeitet und kooperativ gewohnt wird. Die Art und Weise, wie hier Bauelemente im Sinne der Kreislaufwirtschaft eingesetzt werden, ist bemerkenswert. (Foto: Matthias Thönnissen)
Am 25. Februar 2026 fand im Kulturzentrum LUISE die dritte Veranstaltung der Reihe „Plantreff On Tour“ statt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Quartiere lebenswert“ – mit dem Fokus darauf, wie bezahlbares Wohnen und starke Quartiere in München gelingen können. Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk begrüßte die Gäste und unterstrich die hohe Bedeutung und Aktualität des Themas für München.
Das Bauzentrum München lädt ein zum Online-Forum "Einfaches Bauen – Gebäudetyp-e ". Die Veranstaltung erläutert den aktuellen Stand bei den rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt anhand von Pilotprojekten Vor- und Nachteile bei der Umsetzung in die Praxis. Es verbindet Theorie und Praxis und soll den fachlichen Dialog über aktuelle Herausforderungen und Lösungswege befördern. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Commoning Spaces! Räume fürs Gemeinwohl aktivieren
Der Hans Sauer Preis wird jährlich von der Hans Sauer Stiftung vergeben und würdigt herausragende Projekte und Initiativen, die sich mit einem wechselnden gesellschaftlich relevanten Thema auseinandersetzen. Gesucht werden Projekte und Initiativen, die Räume als gemeinschaftliche Ressourcen begreifen und neue Formen der Nutzung, Teilhabe und Verantwortung erproben. Es sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro ausgelobt. Einreichungen bis 28.4.26 möglich.
Die Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht hat im Vorfeld der Kommunalwahl am 8. März 2026 Bodenpolitische Wahlprüfsteine erstellt und den Parteien vorgelegt.
Zur Vorstellung und Diskussion der unterschiedlichen Positionen hat die Initiative am 11. Februar 2026 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Engagierte Bodenpolitik – Schlüssel für die Schaffung und Sicherung bezahlbaren Wohnraums in den Münchner Zukunftssalon, Goethestraße 28, eingeladen.
Die Positionen von im Münchner Stadtrat vertretenen Parteien zu den Wahlprüfsteinen wurden in einer Dokumentation zusammengefasst, die Sie hier als PDF herunterladen können: Positionen der Parteien.
Das Mehrgenerationenhaus mit gemeinschaftlichen Wohnformen soll langfristig bezahlbaren Mietwohnraum sichern. Über ein Konzeptverfahren erhielt die Gruppe »Görzer128GmbH« 2021 den Zuschlag eines städtischen Grundstücks. Es handelt sich um das erste Neubauprojekt des Mietshäuser Syndikats in München und ist zugleich ein Pilotprojekt der Stadt für die Vergabe von Kleinstgrundstücken für den gemeinschaftsorientierten Wohnungsbau im Erbbaurecht. Der kooperative Planungsprozess wurde von etal. moderiert.
Wie kann Wohnungstausch innerhalb einer Genossenschaft praktiziert werden, damit Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können? Marianne Gadient von der Schweizer Genossenschaft Kraftwerk1 stellte Idee und gelebte Praxis der Veränderungskonferenz vor.
Weiterlesen … Rückschau mitbau IMPULS 28.1.26: Wohnungstausch dank Veränderungskonferenz
"22.000 leerstehende Wohnungen!", titelte die tz pünktlich zur „Leerstandskonferenz“ am 17. Januar 2026 in der Philippuskirche in Giesing. Ganz so dramatisch ist die Lage dann doch nicht, stellte das Rathaus am darauffolgenden Montag klar: Rund die Hälfte dieser Wohnungen seien sogenannte Fluktuationsleerstände, die durch Wohnungswechsel entstünden. Dennoch bleiben etwa 5.500 offiziell leerstehende Wohnungen.
Entmietung, Luxussanierung, Preisexplosion, Gentrifizierung – in München leiden Mieterinnen und Mieter tagtäglich unter den Schattenseiten des völlig entgleisten Wohnungsmarkts. Doch wie kommt es eigentlich zu den berüchtigten Münchner Verhältnissen? Über zehn der größten Probleme der Mieterinnen und Mieter – und die Ursachen.
Referent: Erich Kolenaty
Der Umgang mit Konfliktpotenzialen ist sicher ein zentraler Schlüssel für die Entwicklung kraftvoller Gemeinschaften. Streit ist das schmachvolle Backend oder psychologisierend gesagt: das Symptom, wenn wichtige Felder nicht angemessen bestellt sind.
Der Münchner Stadtrat hat in seiner Vollversammlung am 4. Februar 2026 die neue Pilotförderung zirkuläres Bauen in München beschlossen. Sie wird parallel zu unserem bestehenden Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude laufen.
Ziel der Förderung ist es, innovative Pilotprojekte zu begleiten, Umsetzungshemmnisse des kreislauffähigen Bauens zu lokalisieren sowie sinnvolle Ansatzpunkte für finanzielle Anreize zu identifizieren. Die Förderung ist bewusst lösungsoffen gestaltet, um eine Vielzahl unterschiedlicher Projektarten und innovativer Ansätze zu ermöglichen. Die Antragstellung wird ab dem 1. September 2026 möglich sein.
Pressemitteilung: https://ru.muenchen.de/2026/23/Pilotfoerderung-zirkulaeres-Bauen-in-Muenchen-beschlossen-122694
Website: muenchen.de/pzb
Die erste von mehreren Infoveranstaltung zur Pilotförderung findet am 23.03. online über das Bauzentrum München statt: https://t1p.de/x3mmz
Der Förderhöchstbetrag wird von bisher 100.000 Euro auf 150.000 Euro erhöht. Der Tilgungszuschuss wird von 7,5 Prozent auf 15 Prozent angehoben.
Münchner Perspektiven zur Kommunalwahl 2026 – am 22.01.2026 , 18.30 - 19.30 Uhr, Stadtbibliothek im Motorama, Eintritt frei
In Städten wie München spielen Wohnen und Stadtentwicklung eine große Rolle und beschäftigt viele Münchner*innen – nicht nur, aber unter anderem vor allem vor der Kommunalwahl 2026. Daher widmen wir uns dem Thema im Rahmen eines Podiumsgesprächs. Es diskutieren:
Der demografische Wandel, knappe Bauflächen und halb leerstehende Einfamilienhäuser verstärken den Bedarf an neuen Wohnformen – vor allem im ländlichen Raum.
In drei Vorträgen erfahren Sie, wie vielfältig gemeinschaftliches Wohnen ausgestalten werden kann und wo innovative Konzepte bereits funktionieren. Zudem lernen Sie inspirierende Beispiele kennen, die zeigen, wie bestehender Wohnraum besser ausgenutzt und alte Gebäude wiederbelebt werden können. Ebenfalls wird beleuchtet, auf welche Art und Weise Kommunen die Entstehung neuer Wohnformen unterstützen können.
Das detaillierte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.
Häuser leer, Menschen ohne Wohnung – und das mitten in einer Stadt mit steigenden Mieten und wachsender Wohnungsnot. In unserer Stadt stehen 9% aller Büroflächen und 22.000 Wohnungen dauerhaft leer. Die Konferenz „Leerstand beenden – Raum für alle“ am 17.01.2026 will das ändern.
Themenstränge
1. Bodenfrage & Eigentum: Wem gehört die Stadt - und wie entziehen wir Boden der Spekulation?
2. Klima & Ressourcen: Leerstand verschwendet Ressourcen und befeuert Flächenfraß.
3. Gesellschaft & Verdrängung: Leere Häuser schwächen Nachbarschaften und treiben Verdrängungsprozesse voran.
4. Umbauen & Finanzierung: Wie machen wir Umnutzung, Bestandstransformation und hohe Raumqualität bezahlbar?
Die Sicherung und Schaffung von bezahlbaren Mietwohnungen bleibt auch für die kommende Wahlperiode eine vorrangige Herausforderung. Neben Förderprogrammen sind deshalb vor allem eine aktive Bodenpolitik und Baurechtschaffung zentrale Instrumente kommunaler Wohnungspolitik. Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Baupreise oder technische Standards lassen sich dagegen kommunalpolitisch nicht steuern.
Die 2017 gegründete Initiative für ein soziales Bodenrecht setzt sich dafür ein, Boden nicht als eine Ware wie jede andere zu behandeln, sondern als Gemeingut wie Luft und Wasser. Die Initiative für ein soziales Bodenrecht veröffentlicht im Vorfeld der Kommunalwahl am 8. März 2026 die nachfolgenden bodenpolitische Wahlprüfsteine und fordert die Parteien auf, dazu öffentlich Stellung zu nehmen.
Der Bauausschuss des Stadtrats hat das vom Baureferat (Gartenbau) erarbeitete Strukturkonzept als Grundlage für die Weiterentwicklung des Freihamer Parks beschlossen. Der rund 60 Hektar große Freihamer Park, der derzeit im neuen Stadtgebiet Freiham Nord entsteht, ist ein wichtiger Bestandteil des Münchner Grüngürtels. Ein absolutes Highlight ist der Vorschlag zur Umsetzung von zwei Badeseen im Park. Neben dem großen Freizeitnutzen und dem ökologischen Wert stehen diese im direkten Zusammenhang mit den erforderlichen Geländemodellierungen im Bereich des bestehenden Lärmschutzwalls zur Autobahn. Ziel ist, ein möglichst wirtschaftliches und ökologisches Massenmanagement im Park zu realisieren.
Visualisierung des Freihamer Parks (© Wolfram Gothe / LHM Baureferat)
Die Kooperative Großstadt hat schon zwei Wohnhäuser gebaut, zwei weitere sind geplant – um das Münchner Mietenkorsett zu sprengen, aber nicht nur deshalb. Und bald will die Genossenschaft ganz neue Wege gehen. Zum SZ-Artikel
Die Stiftung trias sucht für ihre Geschäftsstelle in Hattingen eine Bereichs-/Kreisleitung Bildung und Netzwerke (w/m/d)
Boden, Ökologie und Wohnen sind die Themen der bundesweit tätigen Stiftung trias. 2002 gegründet, erwirbt und entzieht die Stiftung Grundstücke der Spekulation und führt sie mittels Erbbaurecht dauerhaft einer sozialen und ökologischen Nutzung zu. Mit ihrer Bildungs- und Themenarbeit unterstützt sie gemeinschaftliche Wohn- und Stadtteilprojekte und wirkt an sozial-ökologischen Transformationsprozessen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Praxis mit.
Diese hörenswerte Podcast-Reihe der Netzwerkagentur GenerationenWohnen aus Berlin behandelt pro Folge ein Schwerpunktthema zum gemeinschaftlichen Wohnen und informiert über die Arbeit der Netzwerkagentur. Sie können sich den Podcast direkt hier anhören.
Der Bau-Turbo von Bundesbauministerin Hubertz ist am 30. Oktober in Kraft getreten und soll durch schnellere Genehmigungsverfahren mehr Wohnungsbau ermöglichen. Kommunen können nun Wohngebiete planen und Aufstockungen genehmigen, ohne Bebauungspläne zu ändern, müssen aber binnen drei Monaten über Anträge entscheiden. Erste Städte wie Lahr und Aachen bereiten sich vor, während Freising die Anwendung vorerst auf Eis gelegt hat.
In den vergangen 20 Jahren sind die Immobilienpreise in Bayern jährlich um ca. 10 Prozent gestiegen. Die Preise für baureifes Land haben sich verdreifacht. Während die Bevölkerung in den Ballungsräumen wächst, sinkt die Zahl geförderter Mietwohnungen seit Jahren.
Die vorliegende Handreichung soll kommunale Akteur_innen dabei unterstützen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Sie zeigt praxisnah, wie Kommunen aktiv werden können, um eine zukunftsfähige und sozial gerechte Wohnungspolitik zu gestalten. Die Publikation begleitet die Webinarreihe zum kommunalen Wohnungsbau und bietet Perspektiven und Lösungsstrategien für die kommunale Praxis.
Haben wir wirklich ein Platzproblem oder nur ein Verteilungsproblem? Vom Wohnen auf Garagendächern, fliegenden Generationswechsel mithilfe von Tiny Houses und ein Mietshäuser Syndikatsprojekt, das günstigen Wohnraum in Altötting schafft.
Zwölf Erwachsene und ein Kind leben in München-Ramersdorf in einem dreistöckigen Mehrgenerationenhaus, das selbst finanziert, geplant und gebaut wurde. Das Wohnprojekt „Görzer 128“ entstand mithilfe des „Mietshäuser Syndikats“ und kostet 11,50 Euro pro Quadratmeter Miete. Die Finanzierung erfolgte durch städtische Förderung, Bankkredite und eine Million Euro Direktkredite von 126 Privatpersonen.
Die Mieter der Wörthstraße 8 in Haidhausen kauften ihr Haus für 4,2 Millionen Euro selbst, nachdem sie eine Verkaufsanzeige entdeckt hatten. Die Finanzierung gelang durch 200 Direktkredite über 2,8 Millionen Euro, 1,25 Millionen Euro Stadtförderung und ein Bankdarlehen über das Mietshäuser-Syndikat. Nach dreieinhalb Jahren emotionaler Höhen und Tiefen führt die Hausgemeinschaft das Gebäude nun in Selbstverwaltung bei Mieten von durchschnittlich zwölf Euro pro Quadratmeter. (Foto: Oliver Bodmer)
Mit dem Stadtratsbeschluss der Vollversammlung vom 17. Dezember 2025 ist der Weg frei für die Vergabe von fünf Grundstücken an Genossenschaften im neuen Stadtteil Freiham sowie eines Kleingrundstücks in Solln.
Weiterlesen … Bahn frei für über 500 Genossenschaftswohnungen in Freiham
Um die Wohnungsnot für junge Menschen in München ein wenig zu lindern, erprobt man nun in leerstehenden Wohngebäuden das Konzept "Zwischenwohnen". Das Haus gehört eigentlich der Stadt München. Da aber das Geld knapp ist und die städtische Kasse klamm, hat man dort für das Haus derzeit keine Verwendung. Die WG-Bewohner renovieren die Immobilie in Eigenregie und zahlen dafür nur eine geringe Miete.
05.02.–03.03.2026
Mit der Veranstaltungsreihe „Zukunft findet Stadt. ON TOUR" setzen wir uns mit den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung auseinander und treffen vor Ort auf zukunftsfähige Lösungen. Jeder Ort der Tour steht für einen spezifischen Themenschwerpunkt und macht innovative Ansätze zur Transformation urbaner Räume erlebbar.
Dabei werden externe Inputs, Best Practices und lokale Erfahrungen zusammengebracht, mit den Münchner*innen diskutiert und so zukunftsweisende Perspektiven für eine nachhaltige Stadtentwicklung geschaffen. muenchen.de/ontour
Mitten in Halle entsteht gemeinschaftlicher, selbstverwalteter Wohnraum: Eine engagierte Gruppe saniert vier leerstehende Häuser und haucht ihnen neues Leben ein. Trotz hoher Kosten und vieler Bauhürden geben sie nicht auf. Mit (privaten) Krediten, Crowdfunding, viel Eigenleistung und echtem Zusammenhalt packen alle mit an – schleppen Bauschutt, helfen einander und übernehmen Verantwortung füreinander. So wächst hier nicht nur Wohnraum, sondern eine lebendige Gemeinschaft.
Im Monitoring werden die Ziele einer nachhaltigen Stadtentwicklung anhand von Indikatoren geprüft. Die Indikatoren sind messbare Anzeiger für unterschiedliche Bereiche des städtischen Lebens, zum Beispiel CO₂-Emmissionen pro Einwohner*in, die Entwicklung der Mieten oder die Pkw-Dichte.
Das FKG startet mit einer neuen, sozial ausgerichteten Fördersystematik ins Jahr 2026. Neuerungen gibt es bei energetischen Sanierungen, hier gibt es Zuschläge für Mehrfamilienhäuser, für Gebäude mit besonders schlechter Energieeffizienzklasse im Ausgangszustand oder für Gebäude in speziellen Wohngebieten. Wie gehabt werden ein Heizungstausch oder Stecker-Solargeräte gefördert. Carolin Kokolsky vom Referat für Klima- und Umweltschutz bietet einen umfangreichen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten und geht speziell auf die ab 2026 geltenden Neuerungen ein.
Weil Zuschüsse des Freistaats fehlen, steht der Bau Tausender Sozialwohnungen auf der Kippe. Nun sucht die Stadt selbst nach neuen Wegen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Grüne und CSU fordern Anleihen oder Fonds, mit denen Münchnerinnen und Münchner in den Wohnungsbau investieren können – und gleichzeitig davon profitieren.
Die Plattform-E ist die zentrale Austatuschplattform, die Praxiserfahrungen rund um das einfache und experimentelle Bauen systematisch sammelt, aufbereitet und zugänglich macht. Die Wissensdrehscheibe macht dieses Wissen für alle Akteure der Baubranche zugänglich und greifbar. Die Mission: Hürden abbauen, um Bauen einfacher, ressourcenschonender und bezahlbarer zu gestalten.
Wer bei der Umfrage #besserwohnen mitmacht, trägt dazu bei, sichtbar zu machen, wie es Mieterinnen und Mietern in Deutschland wirklich geht. Je mehr Menschen ihre Erfahrungen teilen, desto klarer wird: Wo klemmt es? Wo klappt es gut? Und wo braucht es dringend Veränderungen?
Kurz gesagt: Teilnehmende erhalten Orientierung – und zugleich werden Missstände oder positive Beispiele sichtbar gemacht, hilfreich für alle, die nach Lösungen suchen.
Mehr als viermal so viele Wünsche wie Geld: In einige Städte in Bayern, die dringend auf den Bau von bezahlbaren Wohnungen warten, flossen zuletzt kaum Fördermittel. Warum reichen die Fördermittel für bezahlbare Wohnungen nicht und werden die Millionen überhaupt richtig verteilt?
Weit im Münchner Westen, wo die bayrische Landeshauptstadt aufs Umland stößt, wächst seit 2006 der Stadtteil Freiham. Auf rund 350 Hektar sollen bis 2040 über 25.000 Menschen wohnen und 18.000 Arbeitsplätze entstehen. Seit Mitte der 2000er Jahre gibt es ein Gewerbegebiet und einen S-Bahn-Anschluss, es folgten unter anderem eine modulare Grundschule und der Schulcampus , kurz darauf der Sportpark. Parallel dazu werden Wohnungen gebaut, wobei ein Drittel der Baufläche, wie in München üblich, an Genossenschaften gegeben wird.
Wissen zu teilen und für Interessierte sowie Gruppen nutzbar zu machen, die ein Wohnprojekt gründen und betreiben möchten, ist ein zentrales Anliegen der Stiftung trias als gemeinnützige Stiftung für Boden, Ökologie und Wohnen. Das Wohnprojekte-Portal bleibt daher weiterhin kostenlos. Neu ist zudem: Auch die Fachpublikationen stehen ab sofort kostenfrei in digitaler Form zur Verfügung.
Mit ihrer Broschüre wollen die Herausgeber andere Wohnungsunternehmen, Kommunen und Organisationen motivieren, Kooperationsmodelle nachzuahmen oder neu aufzubauen. Gerade angesichts der angespannten Wohnungslage soll so ein gesellschaftlicher Beitrag geleistet werden, um Wohnraum zu sichern und Wohnungslosigkeit zu bekämpfen. Die Beispiele zeigen, dass Zusammenarbeit zwischen Wohnungswirtschaft und Hilfeträgern wirkungsvoll ist — sie kann Mietverhältnisse stabilisieren, Räumungen verhindern und Menschen wieder eine Perspektive auf Wohnen geben. Entscheidend für den Erfolg seien klare Strukturen, feste Ansprechpartner, vertrauensvolle Kooperation sowie abgestimmte Hilfsangebote.
Kommunen, die heute bauen wollen, stehen vor einer doppelten Herausforderung: Wohnraum schaffen – und das im Einklang mit Klima, Ressourcen und sozialem Zusammenhalt. Der neue § 246e BauGB („Bau-Turbo“) eröffnet dafür neue Chancen. Er erlaubt Kommunen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, damit dringend benötigter Wohnraum schneller entsteht. Doch Tempo allein reicht nicht. Es braucht Lösungen, die ökologisch verantwortungsvoll, sozial ausgewogen und zukunftsfähig sind. Genau hier setzt das Umsetzungslabor für den Bau-Turbo an: Ein Kollaborationsprojekt der Bauwende Allianz, dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Grafic Recording aus der Werkstatt Umsetzungslabor
Welche finanziellen Konsequenzen kann eine veränderte Lebenssituation für den Kreditnehmer haben?
Es ist schön und hilfreich einen KfW Kredit mit Tilgungszuschuss für eine Genossenschaftswohnung zu erhalten. Für die kommenden 10 Jahre hat der Kreditnehmer aber auch Verpflichtungen, die gerne aus dem Blickfeld geraten. Diese Fragestellung hat Rechtsanwältin Angelika Majchrzak-Rummel mit einem Berater der KfW-Bank besprochen. Es ging um die Vorfälligkeitsentschädigung der Hausbank und den Zinszuschlag zugunsten der KfW-Bank. Erkenntnisse und wertvolle Tipps zur Vermeidung der nachteiligen Konsequenzen in ihrem Blog.
Mehr als nur Behausungen: Drei aktuelle Beispiele gemeinschaftlicher Wohnprojekte zeigen, wie mit intelligenten Lösungen, mit realistischem Blick und empathischer Haltung Wohn- und Lebensraum entsteht. – in München-Freiham, München-Perlach und in Berlin-Pankow.
Bei der Diskussionsrunde am 26. November 2025 in der Evangelischen Stadtakademie wurde deutlich, wie dramatisch sich die Rahmenbedingungen im Mietwohnungsbau verschärft haben: Steigende Kosten, fehlende Fördermittel und politischer Entscheidungsdruck setzen die Stadt unter Spannung. Die Podiumsgäste aus Politik und Wohnungswirtschaft waren sich einig – ohne entschlossenes Handeln droht ein Stillstand im geförderten Wohnungsbau. Die Erwartungen an die kommenden Stadtratsentscheidungen sind entsprechend hoch.
HouseEurope! setzt sich für zukunftsfähige Gebäudesanierung und bezahlbaren Wohnraum ein. Die Europäische Bürgerinitiative HouseEurope! fordert neue EU-Gesetze, die Anreize und Rahmenbedingungen schaffen, um mehr Menschen zu motivieren, Gebäude umzubauen, anstatt abzureißen. Unterzeichnung bis Ende Januar 2026 https://eci.ec.europa.eu/052/public/ Erfahre mehr über die Forderungen auf houseeurope.de/info.
Am 21.11.25 feierte die Kooperative Großstadt eG ihr zehnjähriges Bestehen im MUCCA im Kreativquartier in München. Unter den Gästen Mitglieder, Wohnende, Freunde und Wegbegleiter wie die mitbauzentrale. Der Abend unter dem Motto „Wachstum und Selbstbedienung“ war nicht nur ein Fest, sondern auch ein Statement für eine soziale und gemeinschaftliche Stadtentwicklung.
Die Gemeinwohl-Methode (weiterentwickelt von Wolfgang Scheffler)
Der Einsatz der Gemeinwohl-Methode stärkt die Legitimität von Entscheidungen und erhöht zugleich deren Qualität. Durch die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger entsteht eine größere Identifikation mit den Ergebnissen und ein höheres Maß an Akzeptanz. Das Vertrauen in den Planungsprozess wächst, während das Risiko von Konflikten und Widerständen sinkt. Poster mit der Anleitung. Zur Broschüre (PDF).
In der jüngsten Ausgabe ihrer Satire-Sendung "Die Anstalt" zerlegt das Ensemble den sogenannten Bau-Turbo: Kritisiert wird die Ankündigung der Bundesregierung, Genehmigungs- und Planungsverfahren im Bauwesen zu beschleunigen. Ist die Lösung zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wirklich bauen, bauen, bauen?
Die Autoren der Handreichung Office to Housing (O2H) – vom Bund Deutscher Architekten – stellten in einer Kooperations-Veranstaltung in der mitbauzentrale am 19.11.2025 vor, welche Chancen im Umbau von Bürogebäuden zu Wohnungen liegen. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurde erörtert, welche baulichen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und worauf bei der Projektentwicklung besonders zu achten ist.
Eine Handreichung für Bauherrinnen und Bauherren, Bürgermeister, Verwaltungen, die Immobilienbranche, Planende und die Politik. Sie sollen helfen, die Hürden zu überwinden, die eine Umwandlung leerstehender Büros in bezahlbaren Wohnraum im Wege stehen.
Einmal im Jahr organisiert die Stadt München gemeinsam mit einer Kommune aus dem Umland die „Regionale Wohnungsbaukonferenz“. In Fürstenfeldbruck widmeten sich München und die Region gemeinsam dem Thema Wohnungsbau – denn die Herausforderungen enden nicht an den Stadtgrenzen. Lösungen müssen regional gedacht und entwickelt werden.
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